Räuchern im Sommer - 04.06.2019

In gemütlicher Runde erfuhren die Teilnehmerinnen, wieder viel Interessantes von Silvia Palma über das Räuchern und Reinigen im Sommer und unterstützend dazu gab es auch wieder viele Informationen über die Anwendung der einzelnen Kräuter von Ursula Sander.

Es ist die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit. Bisher sind die Pflanzen vor allem in die Höhe gewachsen, jetzt geht es ins Volumen, in die Ausdehnung, das Fruchtansetzen und das Reifen um den Kern herum. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken.  So steht die Sonne im August in ihrer Vollendung am Himmel und die Kräuter besitzen nun ihre vollendete sonnengereifte Kraft. In früheren Zeiten war der Kräuterbuschen mit einer bestimmten Anzahl an Pflanzen eine heilige Hausapotheke mit großer Kraft.  Eine beliebte Anwendung von Räucherwaren ist heute der Genuss der angenehmen Düfte und die Verbesserung der Raumluft.  

Geräuchert wurden folgende Kräuter:

Johanniskraut:   duftet als Räucherung warm, leicht frisch, blumig,
hat eine aufhellende, beruhigende und wärmende Wirkung aufs Gemüt
Ringelblume: duftet zart und warm, wirkt beruhigend, harmonisierend, heilend und erzeugt eine positive Atmosphäre
Kamille: duftet balsamisch-kräutig,
wirkt beruhigend, entspannend, ausgleichend, stärkend, schlaffördernd, wärmend, entkrampfend
Rose: duftet blumig süß und warm.
wärmend, harmonisierend, entspannend, beruhigend, herzöffnend
Wegwarte: duftet etwas bitter
wirkt stärkend, schützend, Traumfördernd
Thymian: duftet herb, würzig und wird gerne bei körperlicher und geistiger Schwäche und Müdigkeit geräuchert, wirkt reinigend, schützend, desinfizierend, stärkend, kräftigend, antiseptisch
Dammar: erhellend fürs Gemüt und kann mit Lavendel gemischt werden,
wirkt stimmungsaufhellend, unterstützt bei Schwermut, Melancholie und Traurigkeit

Mit diesem letzten Vortrag von Silvia Palma, schloss sich der Kreis und Streifzug durch die 4 Jahreszeiten rund um die Bedeutung von Kräutern im Jahreslauf. Für jeden Zweck ist das passende Kraut gewachsen.  Probieren Sie es aus!

Vortrag „Multitalent Schilddrüse“ - 21.05.2019

Nachlese: Vortrag „Multitalent Schilddrüse“  mit Eberhard Kühnle am Dienstag, 21.5.2019 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus

Trotz strömenden Regens haben sich vergangenen Dienstagabend ca.20 Personen zum Vortrag über das Organ Schilddrüse im Bürgerhaus beim Landfrauenverein eingefunden.

Herr Apotheker Kühnle berichtete zuerst über Lage, Form, Gewicht und die Struktur der Schilddrüse, einem Drüsengewebe. Dieses hat die Aufgabe, Schilddrüsenhormone zu produzieren, die ihrerseits wiederum den Stoffwechsel unseres Körpers regulieren.

Dargestellt wurden die Auswirkungen von Fehlfunktionen wie Unter- und Überfunktion und die möglichen Korrekturen mit Medikamenten. Große Bedeutung hat das Element Jod, ohne welches keine Schilddrüsenhormone gebildet werden können. Besonderheiten wie Morbus Basedow und Hashimoto wurden ebenfalls aufgezeigt und erklärt.

Wie im Flug waren eineinhalb Stunden, gefüllt mit vielen interessanten Informationen vergangen, als sich die Teilnehmer wieder auf den Nachhauseweg begaben.

Herzlichen Dank Herrn Kühnle, wir freuen uns auf weitere Vorträge mit Ihnen!

Essig und Öl-Vortrag - 07.05.2019

Gut besucht war der Essig und Öl-Vortrag im Bürgerhaus von Margit Schmelz vom LiquVino Laden in Kirchheim. Jeder kennt Essig als ein sauer schmeckendes Würzmittel, das hauptsächlich Salatsauce aber auch anderen Speisen eine angenehme säuerliche Note verleiht. Essig ist aber nicht nur eine saure Salatwürze, sondern es gibt nahezu für jeden Geschmack die richtige Mischung. Pur angewendet oder verfeinert durch beigegebene Kräuter und Gewürze oder erntefrische Früchte wird Essig zu einem kulinarischen Erlebnis, das nicht nur Gourmets schätzen.

Frau Schmelz hatte viele Kostproben im Gepäck und so lernten wir Variationen von Essig von mildwürzig-cremig bis fruchtig-pikant kennen und durften bei einem abwechslungsreichen Salatbuffet diverse, köstliche Essige auch gleich ausprobieren.

Aber um z.B. einen feinen Salat zu verfeinern, gehört neben Essig auch ein gutes Öl dazu. Sonnenblumenöl, Olivenöl, Traubenkernöl, Rapsöl … nativ oder raffiniert, hitzebeständig oder lieber nicht erhitzen.  Das Angebot der Speiseöle ist mittlerweile riesig. Und da Öl nicht gleich Öl ist, gibt es inzwischen auch das passende Öl für fast jedes Gericht! Welches Öl wie schmeckt und zu welchen Gerichten es passt, auch dazu gab es viele Informationen und natürlich auch Kostproben.  Eines musste aber jeder Teilnehmer für sich selber ausmachen: welcher Essig und welches Öl schmeckt mir selber am besten und zu welchem Gericht verwende ich es. An diesem Abend gab es reichlich Gelegenheit, anhand der großen Auswahl an feinsten Essigen und  Ölen dies heraus zu finden.  

AOK-Frauenlauf - 27.04.2019

Einige Notzinger Landfrauen beteiligten sich zusammen mit weiteren Landfrauen aus der Region im April am AOK-Frauenlauf auf der Messe in Stuttgart. Alle Landfrauen zusammen stellten bei ca. 2.000 Teilnehmerinnen mit 280 Frauen die größte Gruppe dar, denn auch Landfrauen sind aktiv und sportlich. Es ging nicht um Gewinner und Bestzeiten – Spaß und Freude an der gemeinsamen Bewegung standen im Vordergrund.  Schon das powervolle Aufwärmen mit flotter Musik machte großen Spaß und weckte bereits bei vielen Teilnehmerinnen den Ehrgeiz, durchzustarten.  Dass alle Teilnehmerinnen mit Freude und Spaß dabei waren, merkte man auch an den strahlenden Gesichtern, als nach der 7 km langen Strecke das Ziel erreicht wurde. Angeheizt durch Musik auf der Laufstrecke und Stärkung durch diverse Getränkestationen, fiel es den Teilnehmerinnen nicht schwer, durchzuhalten. Es darf angemerkt werden, dass die Notzinger Landfrauen sich wacker geschlagen haben und für alle war es ein tolles Erlebnis!

Pflanzentauschtag am 26.4.2019

Die Pflanzentauschbörse fand trotz des regnerischen Wetters wieder großen Zuspruch. Vielen Dank den Bäckerinnen und HelferInnen für Ihren Einsatz. Dank der Bewirtung kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz.

Besuch in der Lingerie Höptner - 26.03.2019

Einen lehrreichen und humorvollen Frauenabend erlebten die Notzinger Landfrauen am 26.3.2019 in der Lingerie Höptner in Kirchheim. Bereits seit 1961 bietet der exklusive Wäscheladen rund um die schöne Welt der Dessous, Badetrends und Lingerie individuelle Beratung an. Begrüßt wurden wir von den freundlichen Inhaberinnen Kathrin und Ingrid Höptner. Zur Einstimmung gab es ein Glas Sekt und wir bekamen schnell den Eindruck, dass dies ein ganz besonderer Laden sein muss.

Neben den vielen Preisen, in denen Engagement, Kreativität sowie gute & langjährige Arbeit gewürdigt wird, wurde 2013 zum ersten Mal auch der Prima Donna Award ausgerufen und Höptner Lingerie Styling & Meer haben ihn als erstes Fachgeschäft ganz Deutschlands gewonnen! Höptners blieben weiterhin in den TOP 10 der besten deutschen Dessous Fachgeschäfte nominiert und haben dieses Jahr den Kreativ Award Lycra für Deutschland gewonnen! Hierzu kann man nur gratulieren!

Lingerie Shopping ist Wellness für Körper und Seele. Das bekamen wir zu spüren, als uns Kathrin Höptner die neu eingetroffene Bademode in bunten Farben, ausgezeichneter Qualität und passend dazu die Strandkleider präsentierte. Ein Modell schöner als das andere und wir lernten: Das richtige Modell  betont unsere Stärken und kaschiert die Schwachstellen. Den Körper kann man nicht ändern, wichtig ist das richtige Outfit!

Danach präsentierte uns Frau Ingrid Höptner  wunderschöne BH’s  in den verschiedensten Größen, Formen und Materialien und auch hier wieder die Erkenntnis: Figur ist nicht alles, auf die richtige Passform kommt es an! Gestaunt haben wir nicht schlecht, als wir erfuhren, dass man einen BH grundsätzlich hinten schließen muss. Wer kann das schon? Aber der Sitz ist dann wirklich perfekt, denn das Geheimnis liegt in ein paar zusätzlichen „Handhabungen“ .

Es war ein gelungener Abend mit vielen Anregungen. Wenn man die Kurven gekonnt in Szene setzen will, braucht es vor allem eine fachkundige Beratung von geschulten Lingerie Stylistinnen, die auf Wünsche eingehen und individuell und persönlich beraten. Ebenso ein breites Sortiment namhafter Hersteller, um all den unterschiedlichen Wünschen gerecht werden zu können. Wir haben beschlossen, nächstes Jahr wieder einen Besuch bei Höptners in unser Programm aufzunehmen.

Bildergalerie folgt

Blutspendetag - 20.03.2019

Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer/innen und Kuchenbäckerinnen für die Unterstützung beim Ausrichten des Blutspendetags in Notzingen letzte Woche. Durch Ihre Mithilfe und Ihr Engagement wurde die Aktion wieder ein großer Erfolg.

Diesmal gab es zur Stärkung für die Blutspender Chili con Carne, - kam sehr gut an - Käsebrote, Gemüse mit Dip und leckeren Kuchen.

  

 

 

Räuchern im Winter - 29.01.2019

In gemütlicher Runde erfuhren die Teilnehmer/innen, wieder viel Interessantes von Silvia Palma über das Räuchern und Reinigen im Winter. Wenn die Tage länger wurden und die Hoffnung auf die wärmere Jahreszeit aufkeimte, begann man früher auch, sich aus dem „Wintermuff“ zu lösen. Man begann Haus und Hof zu reinigen und sich vom überflüssigen Ballast zu trennen. Z.B. kochte man aus Mädesüß einen Teesud und gab diesen ins Reinigungswasser. Nach dem Putzen wurde dann traditionell Haus und Hof rituell mit Räucherwerk gereinigt. Eine Reinigungsräucherung ist optimal, um frischen Wind hereinzulassen und die alten Energien aufzulösen.

 

Einige Tipps:

Mädesüss zum Räuchern: Es ist ein Mittel mit großer Kraft, um negative Energien auszuräuchern. Beim Verräuchern verströmt es einen würzig-krautigen und tabakähnlichen Rauch. Mädesüss ist ein sehr guter Atmosphärenreiniger. Seine harmonisierende Wirkung schafft eine ruhige und besinnliche Stimmung, in der die Sinne angeregt werden, das Herz wird geöffnet und es stimmt fröhlich. Die Blüten galten in der Volksmedizin als krampfstillend, harn-und schweißtreibend und wurden demzufolge bei Fieber und Erkältungskrankheiten angewandt.

Brennnessel: Eine Brennnessel-Räucherung gilt seit der Antike als unheilabwehrend. In der heutigen Zeit wird die Brennnessel verräuchert bei seelischen Problemen und Depressionen. Sie klärt den Verstand, wir können Probleme besser annehmen und damit umgehen. Brennnesseltee ist ein beliebter Tee zur Entschlackung und Anregung des Stoffwechsels.Ihre Inhaltsstoffe machen sie auch zu einem wertvollen Heilkraut gegen Harn-, Nieren- und Gelenkleiden.

Löwenzahnwurzel zum Räuchern:Als starker Atmosphärenreiniger klärt und energetisiert sie Räume, da ihr Rauch stark die Luft reinigt und eine klare Atmosphäre schafft. Verräuchert wird die zerkleinerte Wurzel, die einen krautig-herben Rauch entwickelt. Als Sonnenpflanze zieht sie sanft aus seelischen Tieflagen und hilft in dunklen Zeiten, wenn die Sonne fehlt, um unsere Seele und unser Herz zu erwärmen. Löwenzahn hat blutreinigende Inhaltsstoffe. Er belebt den Körper, verbessert die Darmtätigkeit, regt Leber, Galle, Nieren und Blase an. Seine Blätter enthalten viel Vitamin C. Er ist seit langem als Heilmittel bei Leber- und Gallestörungen, Leberstauungen, Hepatitis, Schwellungen und entzündlichen Vorgängen der Galle bekannt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Weihnachtsmarktbesuch - 07.12.2018

Ein voll besetzter Bus mit LandFrauen  und Gästen, erfreulicherweise darunter auch zahlreiche Männer, fanden sich zum Ausflug in die Ravennaschlucht ein. Die Ravennaschlucht ist ein schmales und steiles Seitental des Höllentals und jährlich zur Adventszeit entsteht unter dem Viadukt der Höllentalbahn ein einzigartiger Weihnachtsmarkt. Alle Teilnehmer waren voller Erwartungen und freuten sich auf diesen besonderen Weihnachtsmarkt.

Wir kamen noch bei Tageslicht vor Ort an und hatten somit Zeit, alles genau zu erkunden und die vielen Handwerksstände noch bei Tage zu begutachten. Steile, bewaldete Hügel, das Hofgut Sternen und das brückentechnische Kunstwerk des 40 Meter hohen Eisenbahnviaduktes der Höllentalbahn rahmen diesen Markt ein.

 

Auf dem Weg zum Viadukt konnte man schon eine Glasmanufaktur mit Glasbläserei und den ansprechenden schönen Produkten besuchen. Im Goethehaus gab es Handarbeit vom Feinsten und auch ein Kuckucksuhren-Haus durfte natürlich im Schwarzwald nicht fehlen.

Interessant und wirklich weihnachtlich wurde es, als die Dunkelheit anbrach, denn da kam das traumhafte Ambiente des Marktes erst richtig zur Geltung: Eingetaucht in ein einzigartiges Lichtermeer begeisterten mehr als 35 Anbieter in einem Dorf von kleinen Holzhütten mit Kunsthandwerk,  Geschenkideen und regionalen Produkten aus dem Schwarzwald die Besucher. Es gab kulinarische Schmankerl wie Schupfnudeln, Flammkuchen, Raclette, weihnachtliches Gebäck und besten Glühwein. Das Viadukt der Höllentalbahn wurde immer wieder in wechselnden Farben sehr stimmungsvoll beleuchtet und zahlreiche Feuerstellen sorgten für eindrucksvolle Flammenspiele und Wärme.  Alles wunderschön anzuschauen und da wir genug Zeit zur Verfügung hatten, konnten wir auch den schönen Krippenweg und einen nahe gelegenen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf diese außergewöhnliche Weihnachtsmarktkulisse genießen. Auch für einen Einkauf oder einen Restaurantbesuch blieb genügen Zeit, bevor wir wieder gut gelaunt nach Hause fuhren.

 

Vielen lieben Dank an alle Helfer und Helferinnen, die bei der Vorbereitung der Adventsfeier,  beim Aufbau und Verkauf an unserem Stand beim Weihnachtsmarkt aktiv waren. Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an die fleißigen Bäckerinnen und Spenderinnen für die Mütschele, Muffins und Schinkenhörnchen.

Adventsfeier im Bürgerhaus - 04.12.2018

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr - unserer Adventsfeier am Dienstag, 04.12. 2018 - konnten wir wieder viele Mitglieder begrüßen. An schön dekorierten Tischen wurden zunächst in gemütlicher Runde weihnachtliches Gebäck, Stollen sowie Schmalz- und Aufstrichbrote genossen.  Und natürlich durften auch der Glühwein und der Früchtepunsch nicht fehlen.

 

Der besondere Höhepunkt an diesen Abend war das Konzert  des Nowelli Chors. Mit viel Schwung und Enthusiasmus boten die Chormitglieder einen Reigen internationaler Weihnachtslieder dar. So eingestimmt, griffen auch die LandFrauen zu den mitgebrachten Texten und die Kanons „Magnificat“ und „Gloria, Gloria“ hörten sich unter der Regie von Frau Jolanthe Kaiser-Dressel gar nicht so schlecht an. Mehr Stimmen konnten wir bei den altbewährten Liedern wie z.B. „Alle Jahre wieder“, „Fröhliche Weihnacht überall“ usw. einbringen. Nach dem Singen gesellten sich die Nowellis noch zu uns und beim gemütlichen Beisammensein mit netten und anregenden Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen.

Alles was blubbert ... - 20.11.2018

Am Dienstag, 20.11.18 fand die Schaumweinverkostung mit Prosecco, Sekt und Champagner im Bürgerhaus statt.

 

Anhand der vielen Landfrauen, die dieser Einladung gefolgt waren, konnte man klar erkennen, dass „alles was blubbert“, der große Favorit der Damen ist. Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse …

    

Herr Ulli Krause von SOLO VINO in Ebersbach führte mit Humor und Fachkenntnissen in die Geheimnisse der prickelnden Schaumweine ein. Er hatte sorgsam ausgesuchten Prosecco, Sekt und Champagner dabei.  Vor allem das Anbaugebiet und die Traube sind entscheidend für die Qualität und den Geschmack der edlen Getränke, aber auch die Erfahrung und Sorgfalt des Winzers gehören dazu. Der in Deutschland beliebteste Sprudelwein heißt Sekt. Basis sind so genannte Grundweine, denen Hefezellen und Zucker zugesetzt werden. Dann gären sie mindestens sechs Monate und produzieren dabei Kohlensäure. Champagner gilt für viele als das Edelste aller Getränke. Seine Exklusivität und den Preis bewahrt sich Champagner auch mit strengen Regeln bei der Herstellung: Unter anderem wird die Menge der Trauben begrenzt und sie müssen von Hand geerntet werden. Die Produktion des Getränks gleicht der von Sekt. Allerdings reift Champagner stets mindestens 15 Monate in Flaschen. Über Sekt und Champagner  kann man sehr viel erzählen. Letztlich entscheidet aber vor allem der persönliche Geschmack und das Probieren der verschiedensten Angebote. 

   

Es war ein entspannter und interessanter Abend, an dem selbst die 2 Männer, die ebenfalls zur Verkostung kamen, viel  Interessantes erfuhren und wie alle Teilnehmerinnen die Verkostung und die Häppchen genossen. Es wurde probiert, diskutiert, bewertet, manche Frage gestellt, vor allem aber wurden auch nette Gespräche geführt und da die Stimmung ausgezeichnet war, war es fast schwierig, ein Ende zu finden.

Die Polizei rät - 06.11.2018

Viele Interessierte haben sich am Dienstag, 06.11.2018 zum Vortrag  „Die Polizei rät“ im Bürgerhaus eingefunden. Anhand von realistischen Filmen zeigte uns Herr Leonhard Haslimann (ehemaliger Polizist und jetziger Senioren-Sicherheitsberater) mit welcher Dreistigkeit und mit welchen Tricks Diebe und Betrüger heutzutage unterwegs sind und oft auch fette Beute machen. Das Spektrum ist groß und die Betrügereien reichen von Gefahren an der Haustür, z.B. falsche Polizisten, Handwerker, Vortäuschen einer Notlage: ich muss schnell telefonieren, Hilfe bei einem Brief schreiben, bitte ein Glas Wasser etc., über Gefahren am Telefon: falsche Anrufe von Polizei oder anderen Amtsträgern, Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen bis hin zu Gefahren unterwegs wie z.B. Handtaschen- und Trickdiebstahl. Hier die wichtigsten Verhaltensregel dazu. Grundsätzlich gilt: Seien Sie nicht zu vertrauensselig!

Die Polizei betont, dass Polizeibeamte oder andere Amtspersonen niemals persönlich anrufen, um nach Lebensverhältnissen oder bestehendem Vermögen zu fragen. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen. Die Türe möglichst immer nur mit vorgelegter Türsperre öffnen. Ist keine Türsperre vorhanden, durch die geschlossene Türe oder Sprechanlage sprechen. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Sie den Anrufer nicht erkennen oder gar Geld von Ihnen gefordert wird. Achten Sie immer und überall auf Ihre Handtaschen, denn Diebe setzen in der Regel auf Schnelligkeit und Überraschung. Lassen Sie in der Öffentlichkeit, z.B. beim Bezahlen, niemand sehen, wieviel Geld Sie bei sich haben. Und achten Sie nach dem Geldabheben auf Fremde, die Ihnen evtl. folgen. Weitere Infos und Tipps unter:

www.pfiffige-senioren.de

www.verbraucherzentrale.bawue.de

www.bsi-fuer-buerger.de

Besuch Landtag in Stuttgart - 05.10.2018

Eine Gruppe der Landfrauen aus Notzingen und Mitarbeiter der Vesperkirche aus Kirchheim besuchten am 5. Oktober 2018 auf Einladung von MdL Andreas Schwarz den Landtag in Stuttgart. Wir erhielten interessante Information rund um das Parlament und die Landespolitik. Neue Herausforderungen auf allen Feldern der Politik haben die Aufgaben des Landtags verändert. Im Landtag von Baden-Württemberg sind für die Wahlperiode von 2016 bis 2021 die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, AfD, SPD und FDP/DVP vertreten. Zwei Abgeordnete sind fraktionslos. 

Beim Treffen mit unserem MDL aus Kirchheim, Herr Andreas Schwarz, wurde die Gelegenheit genutzt, Fragen zu stellen, die in Bezug auf die Politik schon immer interessiert haben. Es war ein spannender Nachmittag der uns einen Einblick in die Arbeit der Parlamentarier gewährt hat und manch einer sieht die Aufgaben der Politiker nun mit anderen Augen.

Ausfahrt zum Schäferlauf - 25.08.2018

Schön war’s … Schäferlauf in Markgröningen

Oh je, ob das Wetter wohl hält, dachten viele Mitfahrer bei der Abfahrt in Notzingen zum Schäferlauf nach Markgröningen am Samstag den 25.8.2018. Es hat nicht ganz gehalten! Wochenlang bestes Sommerwetter und ausgerechnet  an diesem Tag wechselten sich Regenschauer und Sonne ab. Doch das Wetter ist für die Besucher nicht entscheidend: was zählt ist gute Laune und die Feststimmung! Denn vier Tage lang ist die kleine Stadt im Ausnahmezustand und im „Schäferlauffieber“. Kein Schäferlauf in Deutschland hat eine so lange Tradition wie der Markgröninger. Seit 1651 wird er Jahr für Jahr rund um den Bartholomäustag (24. August) zu Ehren des Schutzpatrons der Schafhirten abgehalten. Laut der Sage wurde das Fest vom Grafen von Markgröningen gestiftet, zu Ehren seines Schäfers Bartholomäus, der ihm die höchste Treue erwiesen haben soll.

Zum Glück hielt das Wetter sehr gut bis zu unserer Ankunft in Markgröningen, denn hier bereiteten uns zu unserer Überraschung einige Markgröninger Landfrauen zusammen mit der Vorsitzenden Frau Eckert und unserem Bürgermeister, Herr Haumacher mit Familie und Mutter, einen herzlichen Empfang. Zur Begrüßung gab es Sekt, kleine wohlschmeckende Blätterteigstücke und einen leckeren Hefezopf. So gestärkt und verwöhnt, begann dann unser Markgröninger Tag zunächst mit einer kleinen Stadtführung mit Frau Weigel, einer kompetenten Landfrau und Stadtführerin. Erster Eindruck: Die sympathische Fachwerkstadt mit ihren malerischen Gässchen, einem herrlich weiten Marktplatz und zahlreichen historischen Bauten ist wirklich einen Besuch wert! Danach ging es zum Gottesdienst in die schöne Bartholomäuskirche. Als wir das Gotteshaus verließen, war schon reges Treiben in der Stadt und eine Menschenmenge bewegte sich auf das etwas außerhalb gelegene Stoppelfeld zu. Auf dem Weg dahin mussten wir dann leider doch unseren Schirm aufspannen. Kaum am Feld angelangt, hörte der Regen auf und es kam wie durch ein Wunder die Sonne wieder zaghaft heraus. Den Einmarsch des Festzuges der verschiedenen Gruppen und Vereine in ihren bunten Trachten und prachtvollen Gewändern mit Reitern und historischen, bunten Gespannen verfolgten wir dann ganz entspannt von der überdachten Tribüne aus.

Dann wurde es spannend, es standen die traditionellen Wettkämpfe an: Sacklaufen, Hahnentanz, Wassertragen und vor allem – der Schäferlauf. Schäfer und Schäferinnen laufen dabei barfuß auf einem gemähten Feld über 200 Meter um die Wette. Um mitmachen zu können, müssen sie mindestens 14 Jahre alt sein. Beim Schäferlauf soll der Schäfernachwuchs beweisen, dass er im Notfall ein fliehendes Schaf einfangen kann. Zuerst laufen die Schäferinnen oder Schäfertöchter in roten, blauen und grünen Trachtenröcken um die Krone, danach die Schäfer oder deren Söhne in traditionellen Kniebundhosen und Hemden. Gemäß dem Brauch erhalten die Sieger ein Schaf und dazu die Ehre, ein Jahr lang Markgröninger Schäferkönig und -königin zu sein. Das diesjährige Königspaar hat sich souverän nach vorne gelaufen!

Ein weiteres Highlight auf dem Stoppelfeld war zum Schluss der Markgröninger Schäfertanz. Ein unglaublicher, nie enden wollender, figurenreicher Reigentanz zu Ehren von Schäferkönig und Schäferkönigin. Wahrlich ein echter Hingucker!

Nach dem festlichen Auszug des Königspaars und dem Rückmarsch des Festzuges meinte auch der Himmel wieder seine Schleusen öffnen zu müssen und so machten auch wir uns wieder mit Schirm auf den Weg in die Stadtmitte und genossen erst einmal Kaffee und Kuchen. Danach hatte auch der Wettergott ein Einsehen. Bei wirklich strahlendem Sonnenschein blieb genug Zeit, über den Krämer-Schäfer- oder Handwerkermarkt zu bummeln, einzukaufen, den Vorführungen von Kapellen und Trachtengruppen auf dem Marktplatz zu lauschen und zu zusehen, oder ganz genüsslich das vielfältige Verpflegungsangebot zu probieren. Leider ging dieser abwechslungsreiche Tag viel zu schnell zu Ende. Herr Haumacher mit Familie ließ es sich wiederum nicht nehmen, uns zu verabschieden. Wir kehrten mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause zurück und die Teilnehmer waren sich einig: beim nächsten Ausflug zum Schäferlauf nach Markgröningen sind wir bestimmt wieder dabei!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Markröniger Landfrauen für die ausgezeichnete Bewirtung und die Führung durch die Stadt. Vielen Dank auch ganz speziell an Frau Renate Haumacher (Sen.) für die gute Betreuung während des gesamten Festes.

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie zum Schäferlauf

Ein Besuch im Gartenparadies - 15.05.2018

Zu einem interessanten und lehrreichen Besuch ihres Gartens folgten wir gern der Einladung von Frau Claudia Hosp in Wellingen. Die studierte Gartenarchitektin führte uns in ihr liebevoll und mit viel Sachverstand angelegtes Gartenparadies, das sie aus einem ehemaligen älteren Bauernhaus mit angrenzendem Grundstück geschaffen hat.

Der Blick fällt zuerst auf einen mit weicher Formgebung angelegten Rasen, der von üppigen Stauden und Gehölzen umrahmt wird, so dass zu jeder Jahreszeit blühende Pflanzen den Besucher erfreuen.

Auch ein vorgefundenes altes Gartenhaus wurde bei der Anlage seitlich integriert. An der Stirnseite hinter einem leicht durchlässigen Lattenzaun konnte Frau Hosp noch einen Nutzgarten pflanzen, in dem auch Bienenstöcke Platz finden.

Gerne beantwortete Frau Hosp die Fragen der Besucherinnen zu Anlage, Düngung, Pflanz- und Schnittzeiten und sie bemerkte, auch ein sogenannter „pflegeleichter Garten“ braucht Pflege und Aufmerksamkeit.

Ein sich nähender Gewitterschauer beendete leider rasch den Besuch und die Landfrauen gingen mit vielen Anregungen für den eigenen Garten begeistert nach Hause. Herzlichen Dank an Frau Hosp!

Frauen feurig unterwegs - 08.05.2018

Einen interessanten und informativen Abend erlebten die Landfrauen bei der Notzinger Feuerwehr. Anhand einer PowerPoint-Präsentation referierte zunächst Frau Kathrin Höschler über den sicheren Umgang mit Feuer und über den Brandschutz. Viele Menschen sind auf einen Notfall nicht vorbereitet. Neben der frühzeitigen Branderkennung ist ein schnelles und besonnenes Eingreifen entscheidend, um größere Schäden abzuwehren. Es gab viele wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten im Brandfall. Wichtig ist auch abzuwägen, ob ein eigener Löschversuch sinnvoll ist oder ob man besser gleich einen Notruf unter der Telefonnr. 112 absetzt. Das Allerwichtigste aber ist: Ruhe zu bewahren und besonnen zu reagieren! Danach ging es im Hof an die praktischen Übungen, bei denen alle Teilnehmerinnen selbst zum Feuerlöscher greifen und einen Brand löschen durften.

  

 

 

Vortrag "Stuttgarter Stäffele" - 10.04.2018

Eine beeindruckende Dia-Show mit vielen neuen Eindrücken über Stuttgart erwartete die Landfrauen und die vielen Besucher, die der Einladung am Dienstag, 10.4.18 „Stuttgarter Stäffele und mehr“ ins Bürgerhaus gefolgt sind. Herr Holzhäuser nahm uns mit seinen Bildern mit in ein Stuttgart wie wir es noch nie wahrgenommen haben.

1. Stuttgart-Stäffele

Im 19.Jahrh. Bebauung der Hänge des Talkessels, aus Weinbergstaffeln wurden die heutigen „Stäffele“. Über Eugenstaffel, Gerockstaffel und Hillerstaffel führte die Ton-Bild-Schau hinauf zur Villa Reitzenstein und wieder hinab über die Georg-Elser-Staffel und Sünderstaffel. Einige Zitate aus Schillers Räuber führten über die Reichelen- und Bopserstaffel zu der Stelle, wo einst Schiller seinen Freunden die ersten Szenen aus seinem Schauspiel vorgelesen hat.

Und auch die beste Eisdiele Stuttgarts: „Pinguin“ durfte nicht fehlen.

 
Eugenstaffel                                Sünderstaffel

2. Steinerne Zeugen

Erstaunlich was der Krieg übriggelassen hat. Ein musikalischer Spaziergang zu Zeugnissen aus der Zeit des Jugendstils, entstanden um die Jahrhundertwende 1900 mit den für Stuttgart-typischen ornamentalen Stilelementen und der Sonnenblume.


Jugendstil

3. Brücken und Türme

Fernsehturm, Killesbergturm, Kaltentalbrücke und Fußgängersteg am Max-Eyth-See. Alles bedeutende Bauwerke der Stuttgarter Architekten Fritz Leonhardt, Frei Otto und Jörg Schlaich. Fotografisch dargestellt bis ins Detail.


Killesbergturm

4. Stadtbücherei

Neuestes Beispiel moderner Architektur in Stuttgart. Außen umgeben von Banken und Einkaufstempeln, innen überraschende Räume und Blickwinkel.

 5. Wilhelma

„Eine Entführung in das Serail“. Um 1840/50 erbaut, auch ein architektonisches Glanzlicht, mit maurischem Garten, maurischem Festsaal, maurischem Landhaus, Damaszenerhalle, Gewächshäusern und Terassen.


Wilhelma

6. O Täler weit, o Höhen

Angelehnt an das Gedicht des Josef von Eichendorff und die Musik Felix Mendelssons. Wunderschöne Bilderschau aus Wald und Natur.

Ein sehr schöner Vortragsabend mit der Erkenntnis: Stuttgart ist immer eine Reise wert und aus der gezeigten Sicht lohnt es auch mal wieder nach Stuttgart zu gehen, um das Gesehene selbst aufzuspüren.

Räuchern im Frühjahr - 27.03.2018

Am Dienstag, 27.3.18 fanden sich interessierte Landfrauen im Bürgerhaus ein, um mehr über das Räuchern zu erfahren. Silvia Palma zeigte uns zusammen mit Ursula Sander mit welchen Kräutern die Natur uns unterstützt, um den Winter zu verabschieden und den Frühling willkommen zu heißen. Aufmerksam hörten wir den beiden Expertinnen zu, die uns mit ihrem langjährigem Wissen in die Materie einführten, uns den Geruch der verschiedenen geräucherten Kräuter wahrnehmen ließen und uns viele interessante Informationen und kleine Geschichten dazu erzählten.

 

So war es für unsere Vorfahren überlebenswichtig, die Natur zu beobachten und in deren Rhythmus zu leben. In deren Vorstellung war das Jahr nicht linear, sondern sie verstanden es als Kreis. Der Jahreszyklus begann immer in der dunklen Jahreszeit.

So stehen wir mit der Frühlings- Tag und Nachtgleiche am 21.März und mit der Walpurgisnacht am 30.April bildlich gesehen vom Übergang aus der Nacht in den Tag.

Sozusagen frühmorgens, wenn der Tag erwacht. Ebenso kann man das im Jahresablauf sehen. Mit diesen beiden keltischen Festen beginnt das Leben des neuen Jahres. So gesehen steht die Frühlingsgöttin Ostara, deren heiliges Begleittier der Hase war, für die im Osten aufgehende Sonne und ihr Begleittier der Hase symbolisch für Fruchtbarkeit und die Lust am Leben.

Für unsere Ahnen war es wichtig, dass die Natur wieder erwachte, die Felder konnten bestellt werden und auf den Wiesen entdeckte man die ersten Kräuter.

Zum Räuchern passen jetzt:

Veilchen: Sie vertreiben beim Räuchern Traurigkeit, Schwermut und belastende Gedanken. Schon im Altertum war das Veilchen als helfende Pflanze bekannt, man berichtet zum Beispiel, dass Hippokrates das Veilchen gegen Kopfschmerzen und Sehstörungen eingesetzt hat.

Gänseblümchen: Richten uns auf, schenken Vertrauen ins Leben, wir können uns abgrenzen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass in Gänseblümchen Saponine enthalten sind, die zum Beispiel gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen können. Die ebenso enthaltenen Bitterstoffe wirken entzündungshemmend.

Weihrauch und Myrrhe zu gleichen Teilen: Steht für Himmel und Erde, Yin und Yang, Geist und Körper. Weihrauch vertreibt negative Gedanken und gibt gute Gefühle. Heute beräuchert man auch Zimmer damit, um die Luft zu parfümieren und zu reinigen.

In der Walpurgisnacht - 30.April auf den 01.Mai - wird das Fest der Sonne gefeiert.

Jetzt ist der Frühling in seiner HOCHZeit! Das volle Leben begegnet uns. Alles was sich bis jetzt zurückgehalten hatte, fließt, sprießt und gedeiht. Die Entfaltung ist in vollem Gange. Für unsere Vorfahren war es das Fest der „Heiligen Hochzeit“, der Vermählung von Himmel und Erde. Der Sonnenstrahl, der in die Erde eindringt und dort neues Leben zeugt und die Erde befruchtet.

Wie die Natur sind auch wir in der Tatkraft und im freudigen Tun und Handeln angekommen. Der Tanz in den Mai symbolisiert diese Freude, diese Lebenslust. Auch ist der Mai bis heute noch ein beliebter „Hochzeitsmonat“.

Zum Räuchern passen jetzt:

Mariengras: Entspannend, harmonisiert Körper und Geist, gibt Urvertrauen, „es geht einem das Herz auf“

Frauenmantel: Krampflösend, entzündungshemmend, gibt Mut zur Weiblichkeit,

Waldmeister: Leichtigkeit, beflügelt, Stress, Anspannung und Hektik werden aufgelöst.

Gundermann: Lebensenergie, bringt Erstarrtes wieder in Fluss, verbindet mit unserem inneren Licht.

Zum Räuchern werden getrocknete Kräuter verwendet. Diese werden auf ein Räucherstövchen gelegt und durch die darunter angezündete Kerze verbrannt.

Der Duft verteilt sich dann im Zimmer und wirkt auf Geist und Körper. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  

Auszeit im Alltag-was tut mir gut? - 06.03.2018

In unserem oft sehr hektischen Alltag spüren wir gar nicht mehr was uns wirklich gut tut. Der gut besuchte Vortrag am 06.03.2018 von Frau Sylvia Schmidt- Haßler, Heilpraktikerin für Psychotherapie lehrte uns, dass Auszeit im Alltag wichtig ist, weil mittlerweile herausgefunden wurde, dass der alltägliche kleine und andauernde Stress, Risikofaktor Nummer eins geworden ist, vor allem bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Durch die permanent auf uns einströmenden Stressreize wird das sympathische Nervensystem aktiviert, was unter anderem zu verstärkten Muskelanspannungen und erhöhtem Herzschlag führt. Daher ist es wichtig, regelmäßig zu entspannen und kleine Auszeiten, wie z.B. die gezeigten Übungen in den Alltag einzubauen. Aktiv machten die Besucher mit und spürten, wie gut diese Übungen auf den Körper einwirkten.

  

Hier können Sie diese wirkungsvollen Übungen nochmals nachlesen:

AUSZEIT im ALLTAG - Kleine Alltagsübungen      

Abklopfen – Den gesamten Körper mit der flachen Hand abklopfen. Auf der Brust beginnen, Arme, Schultern, Bauch, Hüfte, Po, Beine, dann wieder nach oben. Eine schnelle Übung, um wieder bei sich selbst anzukommen, sich von „unguten Energien“ zu befreien und gleichzeitig das Immunsystem zu stärken.

Bodyscan beim Toilettengang – diese Zeit nutzen, um durch seinen Körper zu spüren. „Wie fühlen sich die Füße an, die Beine, der Po, Bauch, Rücken, Arme, Schultern, Hals, Nacken, das Gesicht, der Kopf? Dann den Atem noch 2 – 3 Atemzüge lang beobachten.

Achtsames Sitzen – Die Hand unter den Po legen und zuerst die Sitzbeinhöcker fühlen. Dabei fest auf die Hände sitzen. Anschließend die Sitzbeinhöcker sanft mit den Fingern ertasten und achtsam wahrnehmen ca. 30-60 Sekunden erspüren. -> Entspannt Gesäß, Hüfte und Rücken.

Positive Punkte – eine Hand auf die Stirn legen und reiben, oder mit Daumen und Zeigefinger die beiden Stirnbeinhöcker (leichte Erhöhung etwa in der Mitte der Stirn zwischen Augenbrauen und Haaransatz) massieren. -> Baut Stress ab und ermöglicht wieder klar zu denken.

„Die Last der Welt ablegen“ – Finger ineinander haken und nach oben strecken – Schultern senken – Ellbogen nach außen fallen lassen und Dehnung in den Oberarmen und Schultern spüren für ca. 20-30 sec – dann Finger lösen und Arme fallen lassen. Die doppelte Zeit nachspüren… (2-3 x wiederholen) -> Wie der Name der Übung schon sagt, Stress und alles  „was im Nacken sitzt“ bewusst loslassen.

Progressive Muskelentspannung – Entspannungsübung bei der abwechselnd verschiedene Muskelgruppen an- und wieder entspannt werden.

   

Unter diesem Link finden Sie eine Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung u.a. von der Techniker Krankenkasse:

www.tk.de/techniker/gesund-leben/life-balance/aktiv-entspannen

Bericht Mitgliederversammlung - 27.02.2018

Am 27.02.2018 fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in der Notzinger Backstub‘ statt. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt.

Die erste Vorsitzende, Frau Petra Lippkau, begrüßte die LandFrauen sowie die Ehrenvorsitzende Lilo Boxler. Bürgermeister Haumacher war leider verhindert, aber Frau Lippkau bedankte sich bei ihm und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn sonst etwas anliegt, hat Herr Haumacher immer ein offenes Ohr. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Bärbel, ihren Mann und den Damen für die heutige Bewirtung.

Erfreulich ist, dass der Verein im Moment 88 Mitglieder hat. Wir würden uns sehr freuen, wenn noch mehr Damen dem LandFrauenverein beitreten und aktiv am Vereinsleben teilnehmen würden.

Mit einer kurzen Schweigeminute gedachte die Versammlung ihrem verstorbenen Gründungsmitglied Hilde Roos sowie Frau Hedwig Kurz.

Danach folgte ein Rückblick von Petra Lippkau auf das letzte Jahr. Das vielseitige Programm kam mit gut besuchten Vorträgen und Aktivitäten sehr gut an. Mal waren wir unterwegs in Stuttgart, Markgröningen oder mit Frau Buchters Vortrag in Indien. Natürlich waren wir auch in der näheren Umgebung, wie z.B. in Elly’s Scheune, bei den Bienen der Fam. Guber oder in Wernau bei Herrn Hunn, wo wir die Herstellung von Flachswickel lernten. Im Kino’le in Weilheim hatten wir einen lustigen Abend mit einem gutem Film, Popcorn und Sekt.

Zum Ende des Jahres waren wir mit Frau Köber in der FBS und kochten gemeinsam ein Wintermenü. Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Programm.

Auch für dieses Jahr wurde wieder ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt und wir hoffen auf große Unterstützung und Beteiligung. Nur so können wir unseren Verein lebhaft halten. Angefangen haben wir im Januar mit dem jährlichen Spieleabend. Danach waren wir mit Frau Buchter bei den Samen in Schwedisch Lappland und Mitte Februar erfuhren wir von Frau Karin de la Roy-Frey einiges über die Frauen der Bundespräsidenten. Ein sehr interessanter Abend! Es bleibt spannend und wir freuen uns weiterhin über viele Teilnehmer, mal im Bürgerhaus und oder mal unterwegs. Auch Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Im „Blättle“ und auf unserer Homepage berichten wir über unsere Aktivitäten.

Eva Geschke verlas den Kassenbericht von Brigitte Guber, die krankheitshalber an der Versammlung nicht teilnehmen konnte. Laut Kassiererin stehen die Finanzen des Vereins auf einer guten Basis. Die Kassenprüferinnen bestätigten Brigitte Guber eine einwandfreie Kassenführung. Die Kassiererin und auch die Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet. Lilo Boxler dankte dem Vorstand und dem Verein „dass alles so gut gelaufen ist“. Ein großes Dankeschön ging an Petra Lippkau für 10 Jahre sehr gute Arbeit als Vereinsvorsitzende. Sie und die Landfrauen  wünschen ihr weiterhin viel Kraft und Dynamik für die folgenden Jahre. L. Boxler überreichte Petra Lippkau eine Glocke, um zukünftig schneller für Ruhe im Saal zu sorgen.

Da keine Anträge eingereicht wurden, informierte Frau Lippkau unter Verschiedenes über:

  • eine Einladung von Andreas Schwarz  (Grüne) zum Besuch des Stuttgarter Landtags am 05.10.2018 inkl. Busfahrt von Notzingen nach Stuttgart und zurück
  • Pastellmalerei startet mit Maria Biedermann am 13.3.18 um 15 Uhr im Bürgerhaus
  • Landfrauentag am 14.03.2018 in Nabern – Treffpunkt 13.15 Uhr am Rathaus zur Fahrgemeinschaft
  • Blutspendenaktion am 21.3.18 in der Notzinger Gemeindehalle, verbunden mit der Bitte, spenden zu gehen, da es durch die diesjährige Grippewelle an potenziellen Spendern fehlt. Für die Aktion werden noch freiwillige Helfer für die Verkostung der Spender gesucht.
  • Hinweis auf unseren 3-tägigen Wipptalausflug vom 03.06. – 05.06.2018
    Wir haben noch freie Plätze und würden uns über weitere Mitfahrer sehr freuen!
  • Fachtag 100stes Landwirtschaftliches Hauptfest am 08.05.18 im Freilichtmuseum in Beuren
  • Geschenk-Idee: Beim Verein kann ein Geschenk-Gutschein für eine 1-jährige Mitgliedschaft bei den  Landfrauen erworben werden. Eine gute Idee, Mitgliedschaft statt Blumenstrauß!

Des Weiteren berichtete sie, dass es für den Weihnachtsmarkt immer schwieriger wird, Helfer für den Auf-und Abbau sowie für den Stand zu finden. Sollte dies so bleiben, ist es fraglich ob wir dieses Jahr wieder am Weihnachtsmarkt teilnehmen können.

Zum Schluss bedankte sich P. Lippkau beim Vorstand und den Mitgliedern, dass alle am gleichen Strang ziehen und für die Unterstützung und das Mitmachen bei den Aktivitäten, bei der praktischer Hilfe und den Kuchenspenden. Wir wissen das zu schätzen, denn ohne diesen Zusammenhalt würde der Verein nicht so lange bestehen.

Lilo Boxler bedankt sich bei den treuen Teilnehmern des Stammtisches und sprach eine Einladung an alle Landfrauen aus, die sich in lockerer, gemütlicher Runde jeden 3. Donnerstag im Monat zu Gesprächen treffen möchten.

Eva Geschke bedankte sich bei Petra Lippkau mit einem Blumengruß für ihre 10-jährigeTätigkeit als Vorsitzende. Großer Beifall von den Anwesenden.

Danach ging es mit Blätterteiggebäck und Getränken zum gemütlichen Teil über.

Vortrag Winterzauber in Schwedisch Lappland - 30.01.2018

Sehr gut besucht war der Bildervortrag von Frau Buchter „Winterzauber in Schwedisch Lappland“  am Dienstag, 30.1.18. 

Frau Buchter erzählte, dass sie bereits vor 10 Jahren zu allen Jahreszeiten mit dem Wohnmobil nach Norwegen, zum Nordkap und nach Schweden gereist sei und dabei schon ca. 10.000 km in diesen Ländern zurückgelegt hat. Man merkte, dass sie ohne das Reisen nicht leben kann. Bereits über 100 Länder dieser Erde hat sie im Laufe ihres Lebens besucht und denkt noch nicht ans Aufhören. Mit Witz, Humor und wunderschönen Bildern nahm sie uns mit auf ihre Reise in den hohen Norden zum jährlich stattfindenden Samenmarkt in Jokkmokk. Doch zum gewünschten Reisetermin war es gar nicht so einfach, ein Zimmer zu finden. Denn noch immer reisen jedes Jahr Tausende von Menschen zum Wintermarkt. Letztendlich fand man ein Zimmer bei einem unordentlichen Schweden in einem unordentlichen Haus mit nur einem Bett. Aber was macht das schon: Hauptsache eine Unterkunft! Bereits seit 1605 verwandelt sich der Markt in Jokkmokk jährlich im Februar zu einem Treffpunkt für die samische Bevölkerung, die zum Teil aus Schweden, Norwegen, Finnland und Russland (Halbinsel Kola) zum großen Wintermarkt anreist um traditionelle Waren anzubieten. Das Knirschen des Schnees unter den Schuhen, Temperaturen, die auf bis zu minus 30 Grad fallen können, in Fell gekleidete Menschen und ein Gewirr verschiedener Sprachen machen diesen Markt zu einem unvergesslichen Erlebnis.  Es ist beinah unmöglich, den Markt zu beschreiben: ein Feuerwerk von Kunst, Kunsthandwerk, Musik, Gesang, Erzählungen, ein vielseitiges Speiseangebot, Spezialität: Suppe mit Rentierblut und beste Stimmung gehören dazu. Markthandel und Kultur in herrlicher Kombination und dazu Hundeschlitten und Rentierrennen in hoher Geschwindigkeit. Nachdem Frau Buchter mit Freundin einige Tage auf dem Markt verbracht hatte, durfte natürlich auch der Besuch des bekannten Eishotels in Jukkasjärvi nicht fehlen.  Wahrlich ein „eisiges Hotel“, aber eine Nacht hier zu verbringen, gab das Reisebudget nicht her- trotz Seniorenrabatt. Stattdessen gönnte man sich eine aufregende Fahrt mit dem Hundeschlitten durch die tief verschneite Winterlandschaft. Auch ein Abenteuer. Da man selber steuern muss und die Hunde schnell los laufen, ist eine Landung im Schnee meist vorprogrammiert. In der 2. Woche zeigte sich die Sonne schon am Horizont und man konnte die märchenhafte Landschaft mit ihren fantastischen Farben richtig genießen. Neben Wanderungen und dem Besuch der unterirdischen Eisenerzmine in Kiruna stand auch noch eine Wildnistour über 100 km mit dem Schneemobil auf dem Programm. Der Reiseführer staunte nicht schlecht, als die „älteren Ladies“  vor ihm standen. Er war wohl jüngeres Publikum gewohnt. Denn auch mit dem Schneemobil ist es nicht einfach, in der Spur zu bleiben.  100% kippen um. Frau Buchters Freundin gelang jedoch das Meisterwerk, in der Spur zu bleiben! Da war der erfrorene Daumen auch egal und der skeptische Reiseführer lernte: auch ältere Damen sind noch fit! Alles in allem war es ein kurzweiliger Nachmittag mit vielen interessanten Eindrücken und der Aufforderung an Frau Buchter, uns bald wieder mit einem Reisevortrag zu besuchen.

    

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Dinkelsbühl - 07.12.2017

Trotz kühlen Wetters und gemischter Wettervorhersage fuhren 46 Landfrauen und Gäste gut gelaunt am Donnerstag in die mittelalterliche Stadt Dinkelsbühl. Da der Bus leider etwas zu spät ankam, bekamen wir nicht mit, dass der Bürgermeister von Dinkelsbühl die Notzinger Landfrauen auf dem Weihnachtsmarkt in seiner Begrüßungsansprache willkommen geheißen hat. Der spendierte Glühwein schmeckte aber trotzdem. Aufgeteilt in 2 Gruppen lernten wir anschließend bei einem Rundgang dieses wunderschöne Städtchen mit seinen schönen Fachwerkhäusern, der Stadtmauer und der schönen spätgotischen Kirche kennen. Nach der Führung blieb genug Zeit für einen ausführlichen Besuch des Weihnachtsmarktes oder aber auch für eine Einkehr im Restaurant. 

  
 

 

Adventsfeier im Bürgerhaus - 05.12.2017

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr – unsere Adventsfeier – konnten wir wieder viele Mitglieder begrüßen. Zum gemütlichen Beisammensein wurden Schmalz- und Quarkbrot, weihnachtliches Gebäck, sowie Früchte- und Ingwer-Orangentee serviert.

Zu Gast war die Märchenerzählerin Frau Holub-Salerno, die Märchen vom Glück und Wünschen, über das Weihnachtskartenschreiben und eine heitere Geschichte erzählte:

Was wäre geschehen, wenn die heiligen drei Könige – heilige drei KönigINNEN gewesen wären?

  • sie hätten einfach nach dem Weg gefragt
  • sie wären rechtzeitig angekommen und hätten bei der Geburt geholfen
  • sie hätten den Stall sauber gemacht und nützliche Geschenke mitgebracht
  • und auch was zum Essen für’s Buffet.

Aber - Was hätten sie nach der Abreise gesagt?

  • Habt ihr die Sandalen gesehen, die Maria zur Tunika trug?
  • Der Kleine schaut Josef aber überhaupt nicht ähnlich!
  • Wie halten die es mit all den Tieren im Stall überhaupt aus?
  • Und ihr Esel ist auch schon ziemlich am Ende!
  • Man sagt, Josef sei arbeitslos ...
  • Ich möchte nur wissen, wann sie den Topf zurückgeben, in dem wir die Lasagne mitgebracht haben!

   

 

Tee-Verkostung - 07.11.2017

Draußen wird es kühler, die Abende werden länger und die Gemütlichkeit hält in unseren warmen Häusern Einzug. Da denkt man gerne an eine gute Tasse Tee. Dies war wahrscheinlich auch die Motivation, weshalb so viele Besucher der Einladung zur Teeverkostung gefolgt sind.

Frau Reichle von der Teeecke in Kirchheim freute sich über die große Teilnehmerzahl und wir merkten auch schnell, dass sie mit Leib und Seele eine Teeexpertin ist und für ihre Produkte einsteht. Tee ist ein vielseitiges und spannendes Getränk und somit macht es ihr viel Freude, immer wieder neue Sorten auszuprobieren. In ihren Laden gibt es 320 verschiedene Teesorten, alle von ihr persönlich probiert. Es kommen nur naturbelassene Tees, ohne Einsatz von Pestizide und nur kontrollierte Tees über ihre Theke. Weiter gab es interessante Informationen über die vielen unterschiedlichen Teesorten, deren Anbaugebiete, Herstellungsmethoden, Inhaltsstoffe, Zubereitung etc….

   

Wir lernten, dass China und Japan die Haupterzeugungsländer sind. Die edlen Grüntees kommen hauptsächlich aus Japan. Grüntee erwarb sich den Ruf, gesünder zu sein als Schwarztee. Beide Typen unterscheiden sich durch die Fermentation nach der Ernte. Bei Grüntee findet im Unterschied zu Schwarztee keine Oxidation statt. Die Grüntees werden nach der Ernte sofort gedämpft, um eine Oxidation zu verhindern. So behalten die Teeblätter auch ihre grüne, frische Farbe. Die prägende Kolorierung des Schwarzen Tees ergibt sich erst im Laufe der Weiterverarbeitung der Teeblätter, z.B. in China durch Rösten über dem Feuer in großen Woks.

Desweiteren gibt es noch viele weitere Teesorten wie z.B.:

Weißen Tee – hochwertiger, milder Tee. Wird so genannt, weil die Härchen an der Blattunterseite den getrockneten Teeblättern eine weiß-silberne Farbe haben. Nur Spitzentees eignen sich zur Produktion von weißem Tee.

Oolong – gesunder, halbfermentierter Tee zwischen Schwarz- und Grüntee. Nach der Ernte wird der Tee in Bambuskörben geschüttelt, der austretende Saft reagiert mit dem Sauerstoff der Luft, es tritt eine leichte Fermation ein und es entsteht ein komplexer Geschmack.

Gelber Tee – gut zur Verdauung, ist eine nur in China produzierte Spezialität. Es ist ein Tee, der wie weißer Tee geerntet, aber nach der Ernte nicht sofort weiterverarbeitet wird. So findet eine minimale Oxidation statt. Es ist eine der teuersten Tee-Spezialitäten die erhältlich sind.

Matcha: Japanischer Pulvertee der Spitzenklasse. Das Matcha-Pulver wird mit heißem Wasser in einer Schale aufgegossen und mit einem Bambusbesen aufgeschäumt

Früchtetee und Kräutertees sind Klassiker unter den Tees und gehören zu den beliebtesten Teesorten in Deutschland. Jedoch ist der Tee streng genommen kein Tee sondern ein Aufguss, da er nicht wie ein klassischer Tee aus Teeblättern der Teepflanze gemacht wurde. Hauptbestandteile sind Hibiskusblüten, Hagebuttenschalen und Apfelstücke oder verschieden Kräuter.

Auch die Ziehdauer, meist zwischen 2- 8 Min. ist sortenabhänging und für ein gutes Teeergebnis entscheidend. Je nach Dauer wirkt der Tee unterschiedlich stark anregend oder beruhigend. Kräftige Schwarztees werden fast immer mit siedendem Wasser aufgegossen; bei Grüntees und halbfermentierten Tees sowie feinen Schwarztees können Temperaturen von 65 bis 90 °C bevorzugt werden, was die Inhaltsstoffe und den Geschmack besser erhält.

Während der vielseitigen Teeverkostung stellte sich heraus, dass die Geschmäcker sehr verschieden sind, sodass man sagen kann: Um seinen eigenen, guten Tee zu finden, ist der persönliche Geschmack, aber auch die Ziehdauer entscheidend. Deshalb: Verschiedene Teesorten ausprobieren und seine eigene, bevorzugte Aufbereitungsmethode herausfinden. Dann macht Teetrinken echt Freude!

Grappa-Verkostung - 10.10.2017

Am 10.10.17 war Ulli Krause von SOLO VINO in Ebersbach, zusammen mit Herrn Idler von der Distilleria Marzadroin in Italien, bereits 1949 als Familienunternehmen gegründet, zu Gast bei den Landfrauen im Bürgerhaus, um der Frage nachzugehen, was ist eigentlich Grappa? Herrn Idler führte kurz in die Geschichte der Destillerie ein und erklärte, was Grappa überhaupt ist und was sich Grappa nennen darf.

 

Wir erfuhren, dass es ein alkoholisches Getränk ist, welches man ausschließlich durch Destillieren des Tresters erhält. Unter Trester versteht man den festen Teil, d.h. die Schalen und Kerne von Weintrauben, die übrig bleiben, wenn die Trauben für die Weinerzeugung gepresst werden. Nur ein guter Brennmeister ist imstande, besten Grappa zu erzeugen. Nach der Einführung waren alle sehr gespannt und in bester Probierlaune.

Wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sein können, konnte man schnell feststellen. Da gab’s z.B. Grappa bianca, der wird in Stahl- oder Glasbehältern gelagert. Er erscheint fast farblos und hat einen zarten, reinen Geschmack.

Gealteter Grappa, wie z.B. Grappa stravecchia, wird mind. 18 Monate in Eichenholzfässern gelagert. Die Farbe reicht von zartgelb bis dunklem Bernstein. Sein Geschmack ist weich und delikat.

Es gibt auch aromatisierten Grappa, hierzu werden dem Grappa Kräuter, Wurzeln, oder Früchte beigefügt, die Aromen und Düfte abgeben, z.B. Grappa mit Enzian, Waldmeister, Heidelbeeren etc.

 

Auch die Traubensorte ist entscheidend für den Geschmack. Ob Gewürztraminer oder Chardonnay, ob Muskateller oder Müller Thurgau, dadurch bekommt der Grappa seine spezielle Note. Es können auch verschiedene Rebsorten gemischt werden. Der reinsortige Grappa wird allerdings nur aus dem Trester einer einzigen Rebsorte gewonnen.

 

Zur Geschmacksneutralisierung gab es zur Verkostung noch Käse- und Wurst-Fingerfood. Zum Schluss waren sich alle einig: Bei den vielen angebotenen Grappasorten und den 3 verschiedenen Likören konnte jeder seine Geschmacksrichtung finden und es war wieder ein gelungener, informativer und geselliger Abend. Zum Abschluss kam noch der Wunsch nach einer Wein- oder Sektverkostung auf. Wir bleiben dran!

Backen mit Bäckermeister Hunn - 26.09.2017

Wie backt man gute Flachswickel?

Um dieses herauszufinden, war der Fachmann, Bäckermeister Stefan Hunn, bereit, uns LandFrauen das zu zeigen. Was sind Flachswickel?

Ein Hefegebäck in Form einer nachempfundenen Spindel auf dem oberen Teil des Spinnrades. Für den Teig benötigt man Mehl, Butter, Eier, etwas Zucker, Milch, etwas Salz, evtl. Aromen je nach Wunsch, Vanillezucker, abgeriebene Zitrone und natürlich Hefe. Aus diesen Zutaten stellt man einen zähen, glatten Teig her. Den Teig lässt man etwas ruhen und formt dann ca. 15 cm lange, fingerdicke Stränge, die in Hagelzucker gewälzt, zu Flachswickel geschlungen und auf ein vorbereitetes Blech gelegt werden. Diese Arbeiten durften wir unter Aufsicht von Bäckermeister Hunn durchführen und schnell war der Teig zu dem begehrten Gebäck verarbeitet. Nach einer Ruhezeit von 10-12 Min. wurden die Bleche in den auf 200 Grad  vorgeheizten Backofen geschoben, wo die Flachswickel in ca. 12. Min. hellbraun gebacken wurden.

Während des Backvorganges erzählte uns Bäckermeister Hunn, dass er für die Flachswickel helles Dinkelmehl und für Brot dunkles verwendet. Im Übrigen ist Dinkelmehl wegen seiner anderen Bestandteile im Vergleich zu Weizenmehl für viele Menschen bekömmlicher.

 

Auch verriet uns Stefan Hunn, dass er mit Freude seinen Beruf ausübe und acht Mitarbeiter beschäftige, die wechselweise schon um 2 Uhr morgens und die nächste Schicht um 3 Uhr beginnen. Angefangen wird mit dem Backen von Brötchen und Kleingebäck, das am Abend vorher bearbeitet und in der Kühlung entsprechend gelagert wird. Die spätere Schicht ist dann für die Herstellung der sonstigen Backwaren zuständig. Nachwuchssorgen hat Bäckermeister Hunn keine. Der Sohn möchte in die Fußstapfen seines Vaters treten. Auch befinden sich drei junge Damen im Team, die mit Freude ihrem Beruf nachgehen.

 

Bald duftete es in der Backstube nach frischem Gebäck und wir konnten der Versuchung nicht wiederstehen, gleich zu probieren. Den Rest nahmen wir gerne mit nach Hause.

Zu Besuch bei Gubi’s Bienen - 27.06.2017

Vor der Sommerpause machten die Landfrauen, verbunden mit einer kleinen Wanderung, einen Besuch im Bienenparadies „Tannengarten“ der Familie Guber. Bei Ankunft zog uns schon Kaffeeduft entgegen und wir durften uns zunächst einmal an dem reichlich gedeckten Tisch mit Hefezopf, Butter und frisch geschleudertem Honig stärken. Ein Genuss! Anschließend lauschten wir gespannt Markus Guber, der in die Fußstapfen seines Großvaters tritt und uns das Bienenleben und die Imkerei näher brachte.

Auf dem Grundstück befindet sich eine Anzahl von Bienenstöcken im Freien und in einem umgebauten Wehrmachtswagen. In jedem aus Holz gefertigtem Bienenstock sind 3 Ebenen mit je 10 Waben und einer Königin. Die Königin ist größer und legt täglich bis zu 2.000 Eier im Laufe ihres 3-4 jährigen Lebens, während die Arbeitsbienen nur ca. ein halbes Jahr alt werden. Ein Bienenvolk zählt rund 20.000 Bienen. Der Blütennektar und die Blütenpollen werden je nach Wetterlage von März bis August gesammelt. Eine volle Wabe kann bis zu einem Kilo Honig erbringen. Von Oktober bis März leben die Bienen von 20 kg Zuckerwasser pro Stock, das sie einmalig erhalten, weil man ihnen den Honig, sprich ihre Nahrung, genommen hat. Um die Bienen hauptsächlich während der Winterzeit vor der Varroa-Milbe zu schützen, gibt es ein besonderes Behandlungskonzept.

Brigitte Guber zeigte uns dann noch wie der Honig durch Schleudern ins Glas kommt. Außer Honig gibt es auch noch andere, natürliche Bienenprodukte die Markus Guber entwickelt hat: die Palette reicht von Lippenfettstiften über Cremes, Nagelöl bis hin zu Blütenpollen. Für die Vermarktung der Produkte ist Marina Guber zuständig.

Die Imkerei ist mühsam, arbeitsintensiv und kann nur mit Leidenschaft und viel Freude und Liebe für die Bienen ausgeführt werden. Diese Attribute zeichnen die Arbeit von Marina und Markus Guber aus.

In der schönen, gepflegten Umgebung oberhalb von Kirchheim am Rande von Obstbaumwiesen verbrachten wir einen herrlichen und informativen Nachmittag. Herzlichen Dank an Familie Guber für die Gastfreundschaft!

 

 

Lehrfahrt zu Tomaten-, Spargel- und Erdbeerfeldern - 31.05.2017

Letzte Woche machte sich ein voller Bus mit Landfrauen und Gästen auf zur Lehrfahrt zum Tomatenanbau Hagdorn in Hochdorf/Enz und Spargel-und Erdbeerhof Glaser in Markgröningen. Bei Ankunft bei den Hagdorns erwartete uns bereits der Chef persönlich und informierte uns bei einem Rundgang über die technischen Einzelheiten auf dieser großen Tomatenplantage. Der Einsatz einer modernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage stellt den energieeffizienten und umweltschonenden Anbau der Pflanzen sicher. Das freigesetzte CO² dieser Anlage wird zum größten Teil in der Kultur als Dünger wiederverwendet. Eine optimale Klimaführung im gesamten Unterglasbetrieb sorgt für eine geringere Anfälligkeit der Pflanzen für Krankheiten. Frau Hagdorn erklärte uns die Pflanzenaufzucht und Ernte. Blüten ausbrechen, Tomaten ausgeizen und untere Blätter entfernen ist harte Handarbeit. Tomaten entwickeln ihren vollen Geschmack nur, wenn sie bis zur vollständigen Reife an der Pflanze bleiben, deshalb sind kurze Transportwege sehr wichtig. Tomaten enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe sowie reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. Nach dem Rundgang konnten wir uns noch mit verschiedenen Sorten von Tomaten eindecken. Danach ging es weiter zum Grünspargel- und Erdbeerhof Glaser. Dort wurden wir zur 1. Stärkung mit Kaffee und Erdbeerkuchen empfangen. Lecker! Bei einem Rundgang zeigte uns Frau Glaser ihr Spargel- und Erdbeerfelder wo noch täglich geerntet wird. Die Spargelsaison neigt sich aber leider dem Ende zu. Auch hier erfuhren wir alles über die mühsame Spargel- und Erdbeeraufzucht und dass Spargel ein Schlankmacher ist, viele Mineralien und viel Vitamin A und C enthält. Und Erdbeeren z.B. enthalten mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Zudem spenden sie viele wertvolle Mineralstoffe wie z.B. Kalium. Anschließend erwartete uns ein vorzügliches 3-Gänge Menü. Nachdem zu jedem Gang der passende Wein serviert wurde, fuhren wir später gut gelaunt nach Hause.

  

Besuch in Ellis Scheune mit Afrikanischem Kunsthandwerk - 16.05.2017

Neugierig machten sich 30 Interessierte auf den Weg, um herauszufinden, was sich in Ellis Scheune verbirgt. Sie staunten nicht schlecht, als sie die Scheune des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens von Elli Mettangs Eltern betraten.

 

Man wähnte sich in einem anderen Kontinent. Ein Raum gefüllt mit afrikanischen Skulpturen, geschnitzten Elefantenhockern, Trommeln, Kleinmöbel etc., an den Wänden überall geschnitzte Holzmasken, Speere und Messingprodukte, im oberen Stockwerk wunderschöner Schmuck aus Glasperlen und anderen Naturmaterialien sowie bunt geflochtene Körbe und Taschen. Willkommen in Afrika!

 

All diese handgefertigten Dinge wurden und werden in Ghana, der Heimat von Ellis Ehemann, Dr. Ing. Victor Mainoo gefertigt und über die Organisation „adepa“ zu fairen Preisen von Notzingen aus in ganz Europa vermarktet.

Ghana ist etwa so groß wie seinerzeit Westdeutschland und hat 22 Mill. Einwohner, war englische Kolonie und bekam 1957 seine Unabhängigkeit mit einer demokratisch gewählten Regierung. Obwohl Ghana über reiche Bodenschätze verfügt, lebt die Bevölkerung in der Hauptsache von Landwirtschaft und zusätzlich von der Fertigung der obengenannten Artikel.

Bei der Vielfalt des Angebotes blieb es natürlich nicht aus, dass einige Sachen gekauft wurden und sich jetzt manche Besucherin einer neuen Kette, eines geflochtenen Korbes oder einer Skulptur erfreut. Bei untergehender Sonne traf man sich dann hinter der Scheune im heimischen frühlingsgrünen Garten zu einem Tee und zu interessanten Gesprächen. So nah ist Afrika!!!

Bildervortrag Tiger, Tempel, Taj Mahal - 09.05.2017

Die zahlreichen Besucher im Wellinger Bürgerhaus , die sich auf einen lebendigen und individuellen Reisebericht durch Rajasthan von Frau Buchter gefreut hatten, wurden nicht enttäuscht.

 Mit viel Temperament, Charme und hervorragenden Fotos ließ sie die Zuhörer an ihrer Indienreise im Mietauto teilhaben. Gewaltige Gegensätze kennzeichnen das Land am Rande der Wüste Thar. Maharadscha Paläste, die heute Luxushotels sind, und Kaufmannshäuser entführen in ein Land wie aus tausendundeiner Nacht und lassen den Betrachter über so viel Reichtum und Kunstfertigkeit staunen. Der Palast der Winde im Abendrot war eines der faszinierendsten Bilder.

Im Gegensatz dazu stehen unsägliche sanitäre Verhältnisse, Hütten und Unterkünfte, die diesen Namen nicht verdienen.

 

Traumhaft schön die Bilder vom Taj Mahal, die der Shah Jahan als Denkmal für seine verstorbene Frau errichteten ließ. Der Traum der Referentin ging im Ranthambore Nationalpark in Erfüllung: In diesem Tierparadies begegnete sie schließlich einem der wenigen freilebenden Tiger. Ihre Begeisterung für dieses Land der Gegensätze übertrug sich auf das Publikum, das ihren Ausführungen fasziniert folgte und mit lebhaftem Applaus dankte.

Pflanzentauschtag - 21.04.2017

Am Freitag, 21. April 2017 fand bei strahlendem Sonnenschein im Schulhof der erste Pflanzentauschtag, organisiert von den Landfrauen und vom Obst-und Gartenbauverein, statt. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt.

 

Die Pflanzen wurden bei der Abgabe in verschiedenen Kategorien sortiert und schön platziert. Von einjährigen Sommerblumen, über nicht winterharte Pflanzen, Gemüsesetzlinge, Kräuter, Stauden und Zimmerpflanzen war alles vertreten. Eine bunte Mischung präsentierte sich so auf dem Schulhof.

Im Gespräch mit anderen Gartenliebhabern, aufgelockert durch ein kleines kulinarisches Angebot, war die Zeit zum Tausch sehr kurzweilig. Auch nach dem Tausch fand man sich noch gemütlich zum Gespräch zusammen. Mit Hilfe eines Bestimmungsbuches konnten fast alle Pflanzen namentlich zugeordnet werden.

Das Pflanzenangebot fand dann ab 16 Uhr neue Besitzer. Mit vollen Körben ging es nach Hause in den Garten, um die Errungenschaften gleich zu versorgen und einzupflanzen.

Herzlichen Dank an alle die zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben.

Vortrag Venenmessung - 28.03.2017

Am Dienstag, 28.3. kam Herr Eberhard Kühnle mit 2 Mitarbeiterinnen aus der Eberhard-Apotheke zu uns ins Bürgerhaus nach Wellingen und hielt einen Vortrag rund um das Thema Venen. Viele Landfrauen und auch einige Gäste, nutzten die Gelegenheit, um sich zu diesem Thema zu informieren und anschließend die angebotene Venenmessung durch die Mitarbeiterinnen durchführen zu lassen. In seinem Vortrag berichtete Herr Kühnle, dass Venenleiden sehr weit verbreitet sind. Ein Spannungsgefühl in den Waden oder müde, schwere Beine können schon Anzeichen für eine Venenschwäche sein, denn mit den Jahren nimmt die Elastizität der Venen ab und die Häufigkeit von Gefäßschäden nimmt zu. Erschlaffen die Muskeln, erweitern sich die Gefäße und das Blut wird nicht mehr durch Muskelkontraktion herzwärts gepumpt. Hilfe und Linderung gibt es z.B.  durch Kompressionsstrümpfe, die ein Zusammenpressen der Venen bewirken. Dadurch wird der Venenquerschnitt reduziert, die Venenklappenfunktion verbessert und der venöse Rückstrom beschleunigt. Aber auch medikamentöse Behandlungen sind möglich. Es war ein informativer Abend und wir lernten, dass man selber vieles tun kann, um Venenkrankheiten zu vermeiden.

Mitgliederversammlung - 21.02.2017


Am 21.02.2017 fand unsere Hauptversammlung in der Notzinger Backstub‘ statt.

Die erste Vorsitzende, Frau Petra Lippkau, begrüßte die LandFrauen sowie die Ehrenvorsitzende Lilo Boxler und die Kreisvorsitzende Frau Deyle. Ein herzliches Dankeschön ging an die Vorstandsdamen, „ohne deren Hilfe nicht alles so rund laufen würde“. Dank gebührt auch Herrn Bürgermeister Haumacher und der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Erfreulich ist, dass der Verein im Moment 91 Mitglieder hat. Im letzten Jahr gab es zwar 3 Austritte, aber es kamen 9 neue Mitglieder dazu.

Es folgte eine Schweigeminute zum Gedenken an Ursula Bormann, die im Februar letzten Jahres verstorben ist. Sie war Gründungsmitglied und hat sich bis zuletzt im Verein und für den Verein eingesetzt.

Danach folgte ein Rückblick auf das letzte Jahr, das mit interessanten Eindrücken und schönen Begegnungen gespickt war. So waren wir z.B. mit den Markgröninger Landfrauen am Comer See. In Colmar und Basel wurden die Weihnachtsmärkte besucht und einige Landfrauen folgten der Einladung von Herrn Hennrich  nach Berlin. In Stuttgart wurde die Ausstellung „Auf nackter Haut“ besucht und in Kirchheim gab es interessante Einblicke in die Moschee. Regen hielt die Landfrauen nicht ab, die Wildkräuterführung in Owen zu besuchen. Auch die Veranstaltungen  im Bürgerhaus waren meist gut besucht.

Im März 2016 fand  in der Notzinger Sporthalle der Landfrauentag statt, der dank vieler fleißiger Helfer sehr gut bei den Besuchern ankam.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt und wir hoffen auf große Unterstützung und Beteiligung. Neue Ideen sind auch jederzeit willkommen!

Es folgte der Bericht von Kassiererin Brigitte Guber. Irmgard Allmendinger und Waltraut Holzwarth haben die Kasse überprüft und es gab nichts zu beanstanden. Lilo Boxler entlastete die Kassiererin und beantragte auch die Entlastung des Gesamtvorstandes. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Fr. Boxler dankte dem Vorstand und dem Verein, dass alles so gut gelaufen ist.

Danach übernahm und überwachte die Kreisvorsitzende Frau Deyle zusammen mit den Wahlhelfern Renate Kronowiecki und Carmen Bluthardt die geheime Wahl des Gesamtvorstandes: Vorsitzende Petra Lippkau, Stellvertreterin Eva Maria Geschke, Kassiererin Brigitte Guber und Schriftführerin Katja Barz. Beisitzer: Ingrid Bauer, Dora Hirrle, Doris Maier. Der Vorstand und die Beisitzer wurden mit großer Mehrheit wieder gewählt. Brunhilde Barz  kam als Beisitzerin neu dazu. Alle Beteiligten nahmen die Wahl an.

Frau Deyle bedankte sich beim Vorstand und den Landfrauen für die gute Zusammenarbeit auf Kreisebene. Besonders freute sie der Zuwachs in unserem Verein, da nicht alle Vereine weitere Mitgliedschaften zu verzeichnen haben.

Des Weiteren gab es Informationen über die Ausstellung „Make Fruit Fair“ der Landfrauen zusammen mit dem WeltLaden in der Kreissparkasse in Kirchheim. Die Ausstellung   informiert die Verbraucher über den Handel mit importiertem und heimischem Obst, welchen Einfluss der Handel auf die Preise hat und was wir Verbraucher für mehr Gerechtigkeit im Obsthandel tun können. Auch unsere Bauern brauchen faire Preise!

Weiter berichtet sie, dass am 01.3. 17 beim diesjährigen Landfrauentag das 50jährige Jubiläum des Kreislandfrauenverbandes Nürtingen gefeiert wird. Alles ist bereits organisiert und es verspricht ein interessanter Nachmittag zu werden.

Petra Lippkau informierte, dass die Ausstellung“ Make Fruit Fair“ von Kirchheimer und Notzinger Landfrauen  betreut werden soll. Vom 06.3. – 13.3.17 ist die Ausstellung von 09.00-13.00 Uhr und von 14.00- 17.00 Uhr geöffnet. An allen Tagen werden noch Helferinnen für die Betreuung und Verkostung der Gäste gesucht. Am 07.3.17 um 18.30 Uhr ist die Auftaktveranstaltung der Bank wozu alle herzlich eingeladen sind.

Die Ortsverbände wurden vom Kreisverband angehalten, eigene Aktionen zu veranstalten. Von unserem Verein machte Frau Biedermann einen Vorschlag, der die kreative Seite in uns anspricht. Frau Biedermann stellte die Pastellmalerei den Anwesenden vor und zeigte auch einige sehr schöne Bilder dazu.  Das Malprojekt erfolgt unter ihrer Anleitung und es wird Schritt für Schritt gemalt. Am 14.3.17 wird das Projekt nochmals im Bürgerhaus vorgestellt.

Zum Schluss bedankte sich Petra Lippkau bei den Mitgliedern, dem Vorstand und Frau Deyle.

Eva Geschke bedankte sich bei P.Lippkau mit einem Blumengruß für ihre Tätigkeit als Vorsitzende.

Danach ging es mit Dätschern und Blätterteiggebäck in den gemütlichen Teil über.

Vortrag "Käse aus Baden-Württemberg - Bestes aus Milch" - 07.02.2017

Am Dienstag, 7. Februar 2017, fand der Vortrag mit Frau Brigitte Steinwender unter dem Motto: „Käse aus Baden-Württemberg – Bestes aus Milch“ im Bürgerhaus statt.

Der Vortrag war mit 43 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Besucher erfuhren nicht nur Interessantes über den Wert von Milch und Käse, sondern konnten auch zwischen den vielen Informationen immer wieder leckere Dips, Käsesalat und auch Käse pur kosten. Diese Kostproben, von fleißigen Landfrauen bereits vor der Veranstaltung vorbereitet, waren sehr schmackhaft und kamen beim Publikum sehr gut an. Einheitliches Urteil: Ob pur, als Dip oder im Käsesalat – Käse aus Baden-Württemberg ist immer ein Genuss und unwiderstehlich!

Über den Käse gab es viele interessante Informationen: Hier das Wichtigste:

Die Käseverordnung ist unterteilt in 6 Käsegruppen nach Wassergehalt bzw. nach Trockenmassegehalt.

Sauermilchkäse: Sauermilchkäse reifen aus Sauermilchquark und enthalten daher weniger als 10% Fett i.Tr. Wie Weichkäse reifen Sie von außen nach innen. Sauermilchkäse sind z.B. Mainzer Käse, Harzer, Korbkäse, Handkäse, Olmützer Quargel.

Frischkäse: Unter Frischkäse versteht man ungereifte Käse, die unmittelbar nach der Herstellung genussfertig und für den baldigen Gebrauch bestimmt sind.

Zu den Frischkäsen gehören:

  • Speisequark: Zur Speisequarkherstellung wird pasteurisierte Magermilch durch Zusatz von Milchsäurebakterien und geringen Mengen von Labenzym “dickgelegt”. Anschließend wird – je nach Speisequarksorte – Sahne zugesetzt. So kann Speisequark in verschiedenen Fettgehaltstufen angeboten werden. Magerquark hat bis zu 10% Fett i.Tr., Speisequark wird mit. mind. 10% Fett i.Tr., mind. 20% Fett i.Tr. und als Speisequark mit Sahne mit mind. 40% Fett i.Tr. angeboten.
  • Rahm- und Doppelrahmfrischkäse: Rahmfrischkäse hat mind. 50% Fett i.Tr., Doppelrahmfrischkäse zwischen 60 und 85% Fett i.Tr. Der Rahm- und Doppelrahmfrischkäse hat einen sahnig milden Geschmack und ist in der Konsistenz fester als Quark und streichfähig.
  • Körniger Frischkäse: Die Körnung oder die Käsebrocken entstehen beim Körnigen Frischkäse durch das “Brennen” des Frischkäses bei ca. 55°C.
  • Frischkäsezubereitungen: Sind Mischungen einzelner Frischkäsesorten, meist Speisequark, mit Früchten, Fruchtzubereitungen, Gemüse, Kräutern oder anderen Lebensmittel. Der Anteil an beigegebenen Lebensmitteln darf hierbei maximal 30% betragen. Zur Verlängerung der Haltbarkeit werden die Zubereitungen häufig einer Wärmebehandlung unterzogen. Bindemittel wie Speisegelatine oder Stärke können zugesetzt werden.

Weichkäse: Weichkäse unterscheiden sich von allen anderen Käsen durch ihre weiche, fließende Konsistenz und die Reifungsart. Während Hart- und Schnittkäse gleichmäßig durch den ganzen Käseteig reifen, reifen Weichkäse von außen nach innen. Zu den Weichkäsen gehört die Familie der Weißschimmelkäse, z.B. Camembert und Brie und die Familie der Rotschmierekäse wie der Romadur und der Limburger. Für Weichkäse ist keine Mindestreifezeit vorgeschrieben – er reift ca. 2 Wochen. Der Wassergehalt von Weichkäse liegt bei mehr als 67% in der Trockenmasse.

Schnittkäse: Die bekanntesten Sorten aus der Gruppe der Schnittkäse sind Edamer und Tilsiter. Schnittkäse haben eine geringere Reifezeit als die Hartkäse. Sie beträgt mindesten 5 Wochen. Der Wassergehalt in der Trockenmasse beträgt 54 bis 63%. Auch Rotschmiere wird bei den Schnittkäsen eingesetzt. Sie verleiht den Käsen einen pikanten, würzigen Geschmack.

Hartkäse: Hartkäse zeichnet sich durch eine sehr lange Reifezeit aus. So reifen die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe, der Allgäuer Emmentaler mindestens 3 Monate und der Allgäuer Bergkäse mindestens 4 Monate. Aufgrund der langen Reifedauer liegt der Wassergehalt des Käses in der fettfreien Trockenmasse bei weniger als 56%. Während der langen Reifungszeit kann sich der für die Hartkäse typische, würzig-kräftige Geschmack entwickeln.

Tipps rund um Käse:

Schneiden von Käse: Wird Käse am Stück gekauft, trocknet er weniger schnell aus als geschnittener Käse. Das Geschmackserlebnis ist bei Käse “am Stück” intensiver als bei geschnittenem Käse.

Beim Schneiden von Käse sind einige Regeln zu beachten: Wird zuerst Weichkäse mit Weißschimmel oder Rotschmiere geschnitten und danach Hartkäse oder Schnittkäse, besteht die Gefahr, dass die essbaren Schimmelkulturen auf den Käse übergehen. Sie sind zwar genießbar aber sehen unschön aus. Oft ist auch nicht mehr zu unterscheiden, ob es sich um essbaren Kulturschimmel handelt, oder um Verderbnis Schimmel. Regel: für Käse mit Weißschimmel und Käse mit Rotschmiere immer gesonderte Schneidewerkzeuge verwenden.

Lagerung von Käse: Käse sollte möglichst luftdurchlässig gelagert werden. Ideal ist für die Käselagerung eine gelochte Folie. Käse mit intensivem Geschmack sollte nicht zusammen mit mildem Käse eingepackt werden. Der milde Käse würde schnell den Geschmack annehmen. Außerdem sollte auch hier Käse mit Weißschimmel (z.B. Camembert) oder Käse mit Rotschmiere (z.B. Romadur) jeweils getrennt eingepackt werden, damit der Schimmel nicht auf die anderen Käsesorten übergeht.

Servieren von Käse: Damit der Käse seinen vollen Geschmack entfalten kann, sollte er, wie ein guter Rotwein auch, etwa eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen werden.

Michael Hennrich zu Besuch - 31.01.2017

Aktuelles aus Berlin - Michael Hennrich zu Besuch bei den Landfrauen in Notzingen am 31.1.2017

Auf Einladung der Landfrauen Notzingen berichtete der  Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich zu aktuellen politischen Themen.

2016 sei kein einfaches Jahr gewesen, so Michael Hennrich. Geprägt durch die Silvesternacht in Köln, den BREXIT, die Situation in der Türkei, die Wahlen in Amerika und zuletzt den Terrorakt in Berlin erlebe er in Deutschland eine Stimmung, die in erster Linie von einer erheblichen Verunsicherung geprägt sei.

Für 2017 spielten daher für den Bundestagsabgeordneten folgende Kernthemen eine entscheidende Rolle:

„Wie entwickeln wir uns als Gesellschaft?

Wie geht es mit Europa und den transatlantische Beziehungen weiter?

Wie stellen wir das Vertrauen in die Politik wieder her?“

Stolz sei Michael Hennrich immer auf Deutschlands kultivierte Streitkultur gewesen.  Doch gerade bei schwierigen Themen wie Asylpolitik und Sicherheit sei diese kultivierte Streitkultur teilweise auf der Strecke geblieben. Deshalb sei es um so wichtiger, sich daran wieder zu erinnern und miteinander in geordneten Bahnen ins Gespräch zu kommen. Für ihn sei es kein Problem, wenn Fehlentwicklungen klar zur Sprache gebracht würden und Bürgerinnen und Bürger ihren Ängsten Ausdruck verliehen. Gerne dürften, so der Bundestagsabgeordnete, diese Diskussion auch mit Emotionalität geführt werden, allerdings warne er davor dabei den roten Faden zu verlieren und Emotionalität in Hysterie umschlagen zu lassen.

Was Europa betrifft spüre der CDU-Politiker schon seit geraumer Zeit eine kritische Stimmung in der Bevölkerung. Rechts- und Regelverletzungen während der Finanzkrise sowie der fehlende gemeinsame Ansatz zur Bewältigung der Flüchtlingskrise habe dazu geführt, dass sich viele enttäuscht von Europa abwendeten. Was aber sei die Alternative? Die Rückkehr zum Nationalstaat, Isolation, Protektionismus? Gerade die aktuellen Entwicklungen in den USA verdeutlichten, wie wichtig ein gemeinsames und vor allem geschlossenes Auftreten der EU-Mitgliedstaaten sei.

Die Europäische Union zeichne sich durch ein gemeinsames Werteverständnis aus. Demokratie, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Schutz von Minderheiten; Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit seien Prinzipien, auf denen das friedliche Nebeneinander innerhalb der EU basiere.

In den zurückliegenden Wochen sei das Thema Sicherheit und die Frage, ob der Rechtsstaat überhaupt noch funktioniere zum zentralen Politikfeld geworden. Dabei gehe es vor allem darum, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen und um die schwierige Balance zwischen Sicherheitsanspruch und Freiheitsversprechen.

Für den CDU-Politiker sei Deutschland ein moderner und weltoffener Rechtsstaat, der nicht nur unsere Freiheit, sondern auch unsere Sicherheit als Voraussetzung für diese Freiheit garantiere.

Das vom Innenminister vorgeschlagene Sicherheitspaket halte Michael Hennrich deshalb für einen sinnvollen und vor allem notwendigen Schritt um Terror und Kriminalität zu bekämpfen, sowie maßvoll und wirkungsvoll die Sicherheitsarchitektur in Deutschland weiter zu verbessern.

Für den Bundestagsabgeordneten gehöre dazu auch eine zentrale Federführung des Bundes im Bereich der Polizei, der Nachrichtendienste und auch bei Abschiebungen.

Der Bundestagsabgeordnete zeigte Verständnis dafür, dass bei den vielen schlechten Nachrichten aus der ganzen Welt eine gewisse Sorge um unsere Zukunft zu verspüren sei; wies aber gleichzeitig darauf hin, dass wir trotzdem die Fakten nicht aus den Augen verlieren sollten.

Deutschland sei, so Hennrich, auf Erfolgskurs, wir hätten geordnete Finanzen und eine starke Wirtschaft sowie funktionierende soziale Sicherungssysteme.

Im Anschluss an den Vortrag des CDU-Abgeordneten fand noch eine angeregte Diskussion mit den zahlreichen Besuchern statt.

Kann den Mode Sünde sein? - 04.10.2016

Frau Kinga von Gyökössy-Rudersdorf beasste sich mit dem Thema „Mode - was ist das?“. Mode ist ein Ausdruck von Herkunt, Persönlichkeit, Wohlstand, Macht – Ohnmacht usw.

Frauen aus unserer Mitte zeigten sich in handgemachten Kleidern von Frauen aus Palästina, Jemen, Iran, Somalia und Afghanistan, die vom Wasser holen bis zur Kinderpflege ihren Zweck erfüllten.

Und was geschieht mit abgelegter Mode? Die Referentin berichtete, sie wird geschäftsbringend gesammelt – z. B. von Aktion Hoffnung - und von caritativen Einrichtungen bearbeitet und weitergegeben, um Arbeitsmöglichkeiten für viele Menschen zu schaffen.

 

 

 

Freuen wir uns auf die Fortsetzung dieses interessanten Themas am 13.12.2016 (Achtung Programmänderung!).  Dazu laden wir jetzt schon herzlich ein.

Ausflug „Auf nackter Haut“ - 12.01.2016

Am 12.1.16 besuchten wir Landfrauen im Haus der Geschichte in Stuttgart die Ausstellung "Auf nackter Haut". Frau Hopfensitz führte uns durch die sehr interessante Ausstellung. Hier wird die Geschichte des Körpererlebens präsentiert. Vor allem Stücke aus den Wäschearchiven der Firma Schiesser und Wilhelm Benger Söhne ermöglichen einen Überblick über all das, was meist nicht sichtbar war und ist. Textilien auf nackter Haut, Wäsche für Sie und Ihn - Unterbekleidung zwischen Scham und Begehren. Anschließend blieb noch Zeit für Kaffee und tollen Kuchen in der Planie.

  

Weihnachtsmarkt in Notzingen - 06.12.2015

... mit der BrauRevolution

Bewirtung bei der gläsernen Produktion des Kartoffelbauern Schönhaar - 19.07.2015

Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Kuchenbäckerinnen, die bei der Bewirtung bei der gläsernen Produktion des Kartoffelbauern Schönhaar am 19.07.2015 mitgeholfen haben!

LandFrauenausflug - 20.05.2015

Mai ist Wander- und Ausflugszeit – So machten sich auch die Notzinger und Wellinger LandFrauen mit dem Bus – am Steuer Jörg Bieg – auf den Weg in Richtung Reutlinger Alb. Das Wetter: ja trüb und regnerisch, aber unser erstes Ziel, Schloss Lichtenstein, hoch über dem Eckaztal war bald erreicht und viele Teilnehmerinnen erinnerten sich sofort an seinerzeitige Schulausflüge.

Eine kompetente Schlossführerin erzählte uns viel über die 1840-1842 erbaute romantische Ritterburg – angeregt durch den Roman „Schloss Lichtenstein“ von Wilhelm Hauff – für Herzog Wilhelm, einem Vetter von König Wilhelm von Württemberg. Sie führte uns durch die Waffenkammer, Schlosskapelle, Rittersaal, Trinkstube, deren Wände mit launigen Trinksprüchen geziert sind und auf den Regalen viele Gläser und Krüge aus verschiedenen Materialien standen. Heute befindet sich Schloss Lichtenstein in Privatbesitz der herzoglichen Familie von Urach.

Nach der Besichtigung des Hauff-Denkmals mit Blick ins Echaztal erreichten wir gerade noch trockenen Fußes den Bus, denn es begann sehr stark zu regnen, sogar mit Hagel untersetzt.

Nach so viel Kultur kehrten wir gerne zum Mittagessen in das Landhotel Gulewitsch, Offenhausen, ein. Der Regen hörte zwar auf, aber zu einem Spaziergang auf dem Haupt – und Landesgestüt Marbach stand uns der Sinn noch nicht. Daher machten wir vorher noch einen Besuch bei der Firma Tress-Nudeln, in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch die Sonne herauskommt. Und so konnten wir danach die edlen Pferde in dem schon 500 Jahre alen und ältesten Gestüt Deutschlands bewundern und streicheln. Es gab reichlich in den Ställen und auf dem Turnierplatz Reiter bei Springübungen zu sehen. Hier fanden auch die bekannten ostpreußischen Trakehner nach dem Krieg 1945 eine neue Heimat. Allmählich meldete sich der Kaffeedurst und diesen konnten wir im Lagerhaus in Dapfen befriedigen. Außerdem gibt es hier eine Seifensiederei, deren Erzeugnisse natürlich erworben werden konnten. Die Kuchen waren gut und der Kaffee wischte die leichte Mittagsmüdigkeit beiseite, so dass die Unterhaltungen stets gut liefen. Auch wurde gezeigt, wie Pralinen hergestellt werden, die ebenfalls zum Probieren reizten.

Ja, über Urach fuhren wir dann fast ohne Regen nach Hause und wir können auf einen harmonischen, erlebnisreichen Ausflugstag ohne viele Kilometer in der Region zurückblicken. Danke an alle Organisatoren.

L. Boxler

Besuch beim Biolandhof Kächele - 28.04.2015

Am Dienstag, 28.04.2015 machten sich 19 Landfrauen auf den Weg mit Frau Riemer, die Sulzburg bei Unterlenningen zu erkunden. Für einige war es das erste Mal, dass sie auf der Sulzburg waren. Wir erfuhren viel über die Burg und auch die Natur brachte uns Frau Riemer näher. Als wir dann die Burg genügend erkundet hatten, spazierten wir wieder abwärts zu dem Biohof Kächele. Dort wurden wir von Herrn Kächele erwartet und er erzählte uns viel über seinen Hof und seine Viehzucht. Im Anschluss bekamen wir von Frau Kächele Kaffee und leckeren Kuchen. Nach dieser guten und unterhaltsamen Stärkung konnten wir noch im Hofladen stöbern und einkaufen.

Danke an Frau Riemer für den lehrreichen Nachmittag.

Jubiläumsfeier - 21.03.2015

Am 21.03.2015 sind viele LandFrauen und Gäste unserer Einladung zur Jubiläumsfeier zum 25-järigen Bestehen gefolgt.

Die Festlichkeiten begannen mit einer kurzen Rede von der ersten Vorsitzenden Petra Lippkau, gefolgt von Herbert Hiller als stellvertretener Bürgermeister. Der Vereinsvorsteher Wolfgang Schäfer fand ebenfalls ein paar Worte für uns, auch wenn im Vergleich zu anderen Vereinen im Sportbereich der LandFrauenverein Notzingen-Wellingen mit 25 Jahren recht jung und eigentlich nicht erwähnenswert ist. Im Vergleich zu anderen LandFrauen-Vereinen sind wir allerdings weit vorne mit unserer Vereinsgeschichte. Weiter ging es mit der Kreisratsvorsitzenden Frau Deyle. Die Abschlussrede hielt Frau Lilo Boxler, unsere Ehrenvorsitzende und Gründungsmitglied, die sicherlich an diesem Tag besonders stolz auf ihr Schaffen war und sich freut, dass es so viele Mitglieder gibt und der Verein sich keine Sorgen für die Zukunft machen muss im Vergleich zu anderen Ortschaften. (Die Reden finden sich ebenfalls auf der Homepage.)

Wir freuten uns über unsere LandFrauen-Gäste aus Markgröningen. Vielen Dank an eine der Damen für den beherzten Einsatz, als ein Blumenstrauß Feuer fing. Blitzschnell hat sie reagiert, den Strauß auf den Boden geworfen und die Flammen ausgetreten. So konnte sie den schönen Strauß von der Gemeinde retten.

Bewirtet wurden wir vom Eichert. Das Essen war lecker und der Service gut.

Als Unterhaltungsprogramm hatten wir Pfarrer Brändle mit seinem Kabarettprogramm "Ett so verschrogga, über das wir doch ziemlich lachen mussten.

Als Abschluss wurden die Gründungsmitglieder mit einem Blumengruß geehrt. Die Gründungsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge sind:

Ingrid Bauer, Irene Bezler, Ursula Bormann, Lilo Boxler, Ursula Eberbach, Rosemarie Flogaus, Eva-Maria Geschke, Hannelore Geyer, Dorothea Hirrle, Doris Krayhanzel, Theresia Nied, Margot Reichle, Hilde Roos, Maria Schwarz, Friedl Steinbrenner, Gerlinde Tarnawski-Cieslak und Ingeborg Veil.

Im ersten Jahr sind noch eingetreten: Elsbeth Bosch, Hildegard Hermann, Rosa Kiltz, Hannelore Kirchmann, Roswita Rief, Adelheid Scheffe, Lore Schmid, Heide Walz und Bärbel Ziegler.

Wir hoffen, wir hatten alle einen schönen und kurzweiligen Abend. Und wir hoffen, dass unser Verein weiterhin bestehen bleibt. Vielen Dank an der Stelle an die Vorstandsschaft für ihr Engagement und auf weitere 25 Jahre!

Rede Herbert Hiller

Rede Wolfgang Schäfer

Rede Monika Deyle 

Rede Lilo Boxler

Vogesen-Reise

Hier der Reiseverlauf unserer Vogesen-Reise. Durch Klick auf die jeweilige Karte werden Sie zum Kartendienst GOOGLEMAPS weitergeleitet. Dort können Sie die Karten auch vergrößern.

Bilder von der Vogesenreise:

Karte 1. Tag

Karte 2. Tag

Karte 3. Tag

Neues aus der Apotheke - 03.03.2015

Herr Eberhard Kühnle, Apotheker für Offizinmedizin, erzählte uns am 03.03.2015 Neues aus der Apotheke.

Er begann seinen Vortrag mit einem Einblick in die allgemein bekannte Apothekenrundschau. Diese umfasst mittlerweile 100 Seiten und erscheint 2x im Monat mit je 150 Exemplaren. Zusätzlich gibt es noch den Senioren Ratgeber, der 2 x im Monat mit 50 Exemplaren und die Apothekenrundschau für Kinder, die ebenfalls 2 x im Monat mit 200 Exemplaren erscheint.

Zurzeit hat eine Grippewelle Deutschland fest im Griff. Daher hat Herr Kühnle dieses aktuelle Thema gewählt. Die Einstiegsfrage war: Was ist der Unterschied zwischen einem grippalen Infekt und einer Grippe?

Herr Kühnle erklärte den Unterschied anschaulich. Einen grippalen Infekt haben wir quasi das ganze Jahr im Körper. Bricht er aus, beginnt die Krankheit mit Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, leichtem Fieber. Der gesundheitliche Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag, die Krankheit dauert insgesamt ein paar Tage. Herr Kühnle nennt sie "kleine Krieger, die mit Pfeil und Bogen schießen". Gegen den grippalen Infekt hat unser Körper bereits Antikörper, um den grippalen Infekt zu bekämpfen. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Medikamenten, die dabei helfen.

Im Gegensatz dazu gibt es bei der Grippe, auch Influenza genannt, "große Krieger, die mit Bomben schießen". Dabei kommt es zu einer raschen und abrupten Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit sehr  hohem Fieber, starken Gliederschmerzen, starken Halsschmerzen, Schwäche,… Die Grippe dauert bis zu 4 Wochen und kann in manchen Fällen tödlich enden. Dem Körper fehlen Antikörper, um die Viren zu bekämpfen. Herr Kühnle erläuterte, bei neuen Viren hilft erst mal nichts, man ist nicht immun, nur gegen Viren, die in der gleichen Form schon mal da waren. Und das ist eher die Seltenheit, dass genau der gleiche Virustyp erneut vorkommt.

Im Moment erfasst Deutschland eine Grippewelle. Das Robert-Koch-Institut sammelt dazu Daten. Im Januar 2015 waren kaum Fälle, aktuell ist halb Deutschland betroffen. In der Kalenderwoche 4 gab es 500 neue Fälle, in KW 7 6.000 Fälle, in KW 8 bereits über 7.000 Fälle.

In 2012 gab es 7,7 Mio. Arztbesuche in Zusammenhang mit der Grippe.

Herr Kühnle beschrieb die Influenzatypen A, B und C. Typ C betrifft Tiere. Typ A ist für Menschen am gefährlichsten. Er beschreibt, wie sich die Typen im menschlichen Körper einnisten und vermehren. Dazu nennt er einige Beispiele aus den vergangenen Jahren, in denen Pandemien (Grippewelle betrifft die ganze Welt und jeden Menschen, ob jung oder alt) herrschten:

1918-1919: Spanische Grippe 20 - 100 Mio Tote, mehr als im 1. Weltkrieg davor

1957-1958: Asiatische Grippe 1 - 1,5 Mio Tote

1968-1969: Hong Kong Grippe 0,75 - 1 Mio Tote

1977-1978: Russische Grippe keine genaue Zählung  -> gleicher Virustyp wie bei der Spanischen Grippe, die Jüngeren hatten keine Antikörper dagegen, die Alten noch von der Grippewelle damals. Der Virustyp war wahrscheinlich in einem Labor für Untersuchungszwecken eingefroren und ist dort "ausgebüxt"

2009-2010: 2009-Grippe-Pandemie 18.000 Tote -> gleicher Virustyp wie bei der Spanischen Grippe

Herr Kühnle erklärte die Klassifizierung eines Virustypen, Z. B:

A/Fujian/411/2002

Virus-Typ/geografischer Ursprung/Testreihen-Nr./Fundjahr

Bei der Vogelgrippe A(H5N1) war der Typ H5 ein ganz neuer Virusstamm, der aus China kam. Dort haben sich ein Geflügel-Virus und menschlicher Virus gepaart. Das war möglich, da in China Menschen und Geflügel zusammen auf sehr engem Raum leben.

Beim Schweinevirus haben sich ein Menschen-, Schweine- und Vogelvirus gepaart.

Als vorbeugende Maßnahmen empfiehlt Herr Kühnle Impfungen. Das Robert-Koch-Institut gibt hierfür Impfpläne für Kinder und Erwachsene heraus. Weitere Tipps zur Vorbeugung sind Vitamin C und Zink zur Unterstützung des Immunsystems, z. B. ab Herbst täglich eine Kapsel. Gut sind auch Kapuzinerkresse und Meerettichwurzel.

Zum Schluss zeigte uns Herr Kühnle noch, was eine Apotheke außer dem Verkauf von Medikamenten weiteres macht. In seiner Apotheke werden Salben, Lösungen und Kapseln selbst hergestellt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Kühnle für diesen interessanten und kurzweiligen Abend und wünschen allen gute Gesundheit!

Bürgerempfang - 26.02.2015

Beim Bürgerempfang mit Winfried Kretschmann am 26.02. in Wendlingen übernahmen die Kreislandfrauen die Bewirtung.

 

Mitgliederversammlung - 24.02.2015

Am 24.02.2015 fand unsere diesjährige Hauptversammlung im Café Bernauer statt.

Die erste Vorsitzende Frau Petra Lippkau begrüßte die LandFrauen sowie die Ehrenvorsitzende Frau Lilo Boxler und die Kreisvorsitzende Frau Deyle und fasste in kurzen Worten zusammen, was der Verein in letzter Zeit getan hat und was noch kommen wird. Sie und auch der gesamte Vorstand wünschen sich, dass mehr LandFrauen an den Veranstaltungen teilnehmen.

Anschließend erfolgte ein Bericht der Kassiererin Frau Brigitte Guber. Die Kassenprüferinnen Irmgard Allmendinger und Waldtraut Holzwarth haben die Kasse überprüft und nichts zu beanstanden.

Die Kreisvorsitzende Frau Deyle hat an der Sitzung teilgenommen, da sie die Ortsvereine kennenlernen möchte. Sie hat uns mitgeteilt, der Landesverband hat eine Beitragserhöhung von 30 € beschlossen. Die Erhöhung wird damit begründet, dass der Beitrag seit 17 Jahren nicht erhöht wurde. Die Kreisverbände haben versucht, die Erhöhung zu reduzieren bzw. auf mehrere Jahre zu verteilen. Der Landesverband bleibt dabei, die Erhöhung gilt ab 01.01.2015. Frau Deyle erklärte weiter, 5 € davon verbleiben im Verein. Damit sollen Honorare bezahlt werden, die bisher oft bezuschusst werden mussten. Dadurch ergeben sich auch Vergünstigungen für Mitglieder.

Frau Deyle lädt zum 20. LandFrauentag ein am 20.03.2015. Weiter lädt sie zum Brunch am "Internationalen Frauentag" am 8.03. ein, der Eintritt mit Frühstück und Unterhaltung kostet 16 €.

Am 05.03. findet eine Ausbildung für Agrarbotschafterinnen statt. Die Ausbildung wird bezahlt sowie die Vorträge.

Zum Abschluss lobt Frau Deyle unseren Verein.

Nach der einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes gab es unter dem Punkt sonstiges folgendes:

Es liegen keine Anträge vor.

Der Donnerstags-Treff mit L Boxler findet ab März in der Notzinger Backstube statt.

Zum Schluss bedankt sich P. Lippkau bei den Mitgliedern, bei Frau Deyle sowie bei BM Haumacher für den Vereinszuschuss und für die kostenlosen Kopien.

E. Geschke bedankt sich bei P.Lippkau mit einem Blumengruß für ihre Tätigkeit als Vorsitzende.

Anschließend ging es in den gemütlichen Teil über mit Brezeln, Dätschern und Laugen-Speck-Stangen.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Team des Café Bernauers für die langjährige Bewirtung bei den Mitgliederversammlungen und auch dieses Mal war es wieder sehr gut! Wir sind uns einig, dass wir die Brezeln sehr vermissen werden!

Mitgliedsbeitrag

Am 10.03.2015 wird der Mitgliedsbeitrag in Höhe von 30,00 € eingezogen.

Winterspaziergang mit Frau Riemer - 17.02.2015

Was machen LandFrauen am Faschingsdienstag? Sie wandern! Ganz spontan machte Frau Waltraut Riemer den Vorschlag, sich um 14 Uhr am Rathaus zu treffen und die närrische Zeit mit einem Spaziergang in die heimische Umgebung zu beenden. Das Ziel war das Caféle in Hochdorf. So begaben wir uns auf den Müllerweg, der früher als "Wanderschäferweg" nach Hochdorf bekannt war. Leider konnten wir bei dem trüben Wetter den sonst gut sichtbaren Hohenstaufen nur erahnen. Der Blick ins Himmelreich ließ viele Erinnerungen aufkommen: z. B. im April vor 70 Jahren rollten von dort die amerikanischen Panzer auf Notzingen zu. Während des etwa einstündigen Weges, der sogar von einer Mitwanderin mit Rollator bewältigt wurde, erzählte uns Frau Riemer - übrigens eine begeisterte Gästeführerin bei der schwäbischen Landpartie - interessante Dinge aus der Umgebung.

Im Caféle wurden wir erwartet und genossen bei heiteren Gesprächen Kaffee, Kuchen sowie anregende Getränke. Viel Spaß machte uns der "Schwabentest". 40 schwäbische Begriffe mussten übersetzt werden. Die wenigen "Nicht-Schwaben" bekamen dabei tatkräftige Hilfe bei der Übersetzung.

Der Rückweg wurde dann per pedes, Bus oder Auto angetreten. Wer hin und zurück zu Fuß unterwegs war, konnte 9.800 Schritte auf seinem Gesundheitskonto verbuchen.

Schön war´s. Danke Waltraut Riemer!

Bericht: L.Boxler

Blutspendeaktion - 16.01.2015

Am 16.01.2015 fand wieder eine Blutspende-Aktion des DRK statt, bei der die LandFrauen die Bewirtung übernahmen. Zahlreiche Spender sind gekommen, nicht zuletzt wegen der bereits berühmten und sehr leckeren Kartoffelsuppe!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern, Kuchenbäckern und Helfern in der Küche, die fleißig beim Vorbereiten und Ausgeben halfen.

Weihnachten auf Föhr - eine Insulanerin erzählt - 16.12.2014

Am 16.12.2014 hielt Frau Karin de la Roi-Frey einen Vortrag über Weihnachten auf der Insel Föhr.

Mit dem Lied „Sankt Niklas war ein Seemann“, gesungen von Freddy Quinn, nahm uns Frau Karin de la Roi-Frey mit auf ihre Heimatinsel Föhr, um uns von den dortigen Bräuchen zu Weihnachten zu erzählen.

Föhr nennt man die „Insel der Seefahrer“, aber auch die „Insel der Seemannswitwen“, da viele Seefahrer ihr Leben auf hoher See lassen mussten.

Frau Karin de la Roi-Frey begann mit einer historischen Geschichte über den Bischof Nikolaus von Myra, der armen Mädchen Goldklumpen vor die Tür legte. Sein Gedenktag ist der 06. Dezember, und auch heute noch feiern wir an diesem Tag den Nikolaustag.

Da es den meisten Bewohnern der Insel früher nicht möglich war, in die 12 km entfernte Stadt Wyk zu fahren, gab es in den örtlichen Läden Adventsaustellungen. Die Schaufenster waren festlich dekoriert, Groß und Klein drückte sich die Nase platt und träumte von den herrlichen Sachen, die es dort zu bestaunen gab. Manche der Wünsche wurden manchmal sogar wahr.

Am 21.12. findet auf Föhr der Thamsabend statt. Dies ist der Tag der Sonnwende, an dem das Zeitenrad steht. Bevor es sich weiterdreht, muss dafür gesorgt werden, dass sich Krankheiten und ähnliches nicht daran festhalten kann. Dafür muss alles, was sich drehen kann, wie z. B. Eimer, Fahrräder, Gartentüren, usw. gut verstaut werden. Dafür „sorgt“ die Dorfjugend, die mit großer Begeisterung all die Dinge, die liegen bleiben, „aufräumt“. So z. B. erzählte Frau de la Roi-Frey, haben die Jugendlichen einen Dungwagen auf das Dach des örtlichen Feuerwehrhauses bugsiert.

Weiter erzählte Frau de la Roi-Frey noch von der großen Flut am 24.12.1717, bei der ca. 12.000 Menschen ertranken. Daraus entstand Theodor Storm´s „Der Schimmelreiter“.

Seit ca. 1960 gibt keine Weihnachtsbäume auf der Insel mehr gab, da schlichtweg keine mehr wuchsen. Daher gibt es den sogenannten Julbogen: ein aus Holz geschnitzter Kerzenbogen, der mit Grünzeug, Gebäck und Äpfel oder anderen Früchten geschmückt und ins Fenster gestellt wird.

Viele Seefahrer waren an Weihnachten auf dem Schiff unterwegs und konnten die Feiertage nicht mit ihren Familien verbringen. Um dennoch Weihnachtsgrüße zu erhalten, sendet der Radiosender NDR seit 1953 am 24.12. den ganzen Tag „Gruß an Bord“, wo es den Familien möglich ist, weltweit ihre Seemänner zu grüßen.

Frau de la Roi-Frey endete ihren Vortrag mit den Worten „ein herzliches moin, moin“ und wir bedanken uns nochmals recht herzlich für diesen kurzweiligen Ausflug auf die Insel Föhr mit ihren Gepflogenheiten zu Weihnachten!

Frauen in Kenia - 18.11.2014

Am 18.11.2014 hielt Frau Waceke Romig einen interessanten Dia-Vortrag über das Leben der Frauen in Kenia.

Frau Waceke Romig stammt aus Kenia, genauer vom Stamm „Kikuyu“. Sie wuchs als jüngstes von 11 Geschwistern auf. Vor über 20 Jahren zog sie der Liebe wegen nach Kirchheim, wo sie auch heute noch lebt.

Das Leben der Frauen in Kenia bestand und besteht auch heute noch hauptsächlich aus harter Arbeit! Die Frauen sind verantwortlich für den Haushalt, die Kinder, den Ackerbau, usw. Durch die fehlende Wasserversorgung und Infrastruktur sind Dinge wie Wasser holen und Feuerholz besorgen auch heute noch sehr mühselig. Oft müssen sehr weite Strecken zu Fuß zurückgelegt werden, um Wasser oder Holz zu besorgen. Wir waren erstaunt, wie wenig Wasser die Frauen für das Wäschewaschen brauchen. Lediglich 3-4 Eimer werden benötigt, die in einer bestimmten Reihenfolge benutzt werden, und trotzdem ist die Wäsche strahlend weiß.

Frau Romig zeigte uns Bilder von früher und heute, bei denen wir die Veränderung in der Kleidung sehen konnten. Waren die Frauen früher traditionell mit langen Kleidern aus Leder bekleidet, wurden sie im Laufe der Zeit immer moderner. Heutzutage wird die ursprüngliche Kleidung nur noch in sehr ländlichen Gegenden oder zu besonderen Festen getragen. Bis 1940 war es Frauen verboten, Schuhe zu tragen.

Interessant war für uns auch die Bestattung der Toten. Diese werden auf dem eigenen Land bestattet, eine Grabpflege wie bei uns gibt es nicht. Friedhöfe gibt es zwar, aber dort werden nur diejenigen, die kein eigenes Land besitzen, bestattet.

Überrascht hat uns die Tatsache, dass bis heute die Frauen kein Eigentum besitzen. Alles gehört dem Mann. Stirbt der Mann, erben alles die männlichen Nachkommen, die Frauen gehen leer aus. Im Falle einer Scheidung gehört automatisch alles dem Mann.

Nach dem Vortrag konnten wir noch traditionellen Schmuck und Kleidung, Figuren aus Holz und Decken bestaunen.

Schäferlauf Markgröningen - 23.08.2014

Am Samstag, den 23.08.2014, fuhren 29 LandFrauen und Gäste nach Markgröningen zum historischen Schäferlauf. Um 9 Uhr ging es los mit dem Bus, Herr Bieg fuhr uns wie gewohnt sicher an unser Ziel, wo wir von drei Markgröninger LandFrauen bei Sonnenschein mit Sekt und Kuchen begrüßt wurden. Sie haben uns den Tag über begleitet und uns viel über den Schäferlauf erzählt.

Beginn für uns war auf dem Rathausplatz, wo wir den farbenprächtigen Festzug mit vielen Musikvereinen und zahlreichen Trachtengruppen anschauten. Danach ging es weiter durch die Gassen der Altstadt, in denen es Stände mit den verschiedensten Sachen gab, weiter zum Stoppelfeld. Dort begannen die Feierlichkeiten mit der Begrüßung des Festumzuges. Anschließend sahen wir ein szenisches Spiel über die Sage vom Ursprung des Schäferlaufs in Markgröningen vor vielen 100 Jahren. Danach folgten das Sacklaufen, bei der die markgröninger Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen konnten; der Hahnentanz, bei dem im Walzertakt die Tanzpaare versuchen, einen gefüllten Wasserbecher mit dem Kopf umzuwerfen, ohne selbst nass dabei zu werden; das Wassertragen, ein althergebrachter Wettlauf der Frauen über das Stoppelfeld mit vollen Wasserkübeln und endlich das Highlight des Tages, dem Wettlauf der Schäfer und Schäfermädchen barfuß auf dem 300 Schritt langen Stoppelfeld! Leider wurde der Wettlauf durch einen ordentlichen Regenschauer unterbrochen, bei dem alle ziemlich nass wurden. Zum Glück war dieser schnell vorüber und die Schäfer und Schäfermädchen konnten den Wettlauf über das ziemlich matschig gewordene Stoppelfeld fortsetzen. Die jeweiligen Gewinner wurden zum Schäferkönig und zur Schäferkönigin gekrönt und zu Ehren des Königspaars gab es einen farbenfrohen, figurenreichen Reigentanz.

Danach konnte jeder machen, was er wollte, sei es gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen, das zahlreiche Essensangebot probieren oder über die verschiedenen Märkte schlendern. Leider regnete es sich am Nachmittag ordentlich ein, so dass wir froh waren, pünktlich um 17.30 Uhr wieder im Bus zu sitzen und die Heimfahrt anzutreten. Trotz dem schlechten Wetter war es ein schöner und interessanter Tag und wir bedanken uns bei den Markgröninger LandFrauen für die tolle Begrüßung und Betreuung. Wir werden uns natürlich bei einem Gegenbesuch gebührend revanchieren!

Italienische Weinreise mit Solo Vino - 08.04.2014

Am 08.04.2014 um 19.30 Uhr nahm uns Herr Ulrich Krause, Inhaber von Solo Vino, im Bürgerhaus mit auf eine italienische Weinreise mit Solo Vino Weinen und mediterranen Spezialitäten. Die italienischen Weine sind weltberühmt: Er zeigte uns die bunte Palette verschiedenster Weine aus unterschiedlichen Regionen Italiens. Dabei lernten wir nicht nur die zahlreichen Rebsorten des Landes kennen, sondern tauchten in die Vielfalt der Vorlieben und Geschmacksrichtungen italienischer Weine ein.

Wibeles-Bosch - 25.03.2014

Am 25.03.2014 waren wir beim Wibeles-Bosch in Uhingen.

Confiserie Bosch GmbH, Manufaktur für Genuss

Hier erwartet Sie die Produktion des schwäbischen Kult-Produkts Wibele, das kleinste Biskuit der Welt. Seit Generationen werden bei der Süßwarenfabrik Bosch in Uhingen Wibele gebacken. Aber wo kommt der Name „Wibele“ her? Das und viel mehr erfahren Sie bei Ihrem Besuch in unserer Backstube. Bei der Führung begleitet Sie unsere Werksverkaufsleiterin Frau Meltem Nazligül.

Bei der Führung durch die Fabrik erzählte uns die Verkaufsleiterin Meltem Nazligül die Geschichte der Süßwarenfabrik Bosch. Die Firma besteht seit 1911, kurz drauf wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen. Seit dieser Zeit werden die Wibele von Erika hergestellt, eine extra für Bosch konzipierte Maschine. Erika steht bis heute fest an ihrem Platz in der Wibeles-Bäckerei. Befüllt und per „Gashahn“ bedient wird sie seit 30 Jahren vom selbem Bäcker. Erika schafft in 6-8 Sekunden 600 Wibele, dazu benötigte man damals, als noch von Hand aufgespritzt wurde, 1,5 Stunden! Täglich werden 600 kg Wibele hergestellt.

Bei der Führung konnten wir sehen, wie der Teig hergestellt und in die Maschine gefüllt wird, wie der Bäcker die Wibele  aufspritzt, wo sie anschließend getrocknet und gebacken werden und wie sie am Schluss sortiert werden in Wibele und Bruch-Wibele. Darüber freuten wir uns, da wir die frischen Bruch-Wibele praktisch frisch vom Band probieren durften!

Der Name kommt von Jakob Christian Carl Wibel, Hofkonditor beim Fürst zu Hohenlohe-Langenburg in Langenburg. Der Fürst ärgerte sich über die mangelnde Qualität anderer Bäcker und verlangte ausschließlich „den Wibele“.

Blutspendeaktion - 24.03.2014

Am 24.03.2014 fand die Blutspende-Aktion des DRK statt, bei der die LandFrauen die Bewirtung übernahmen. Zahlreiche Spender sind gekommen, nicht zuletzt wegen der bereits berühmten und sehr leckeren Kartoffelsuppe! Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern, Kuchenbäckern und Helfern in der Küche, die fleißig beim Vorbereiten und Ausgeben halfen.